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Verkehrsunfall in Wunstorf

Ein Rollerfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen nach Kollision mit einem Pkw. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Unfall.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Montagmorgen, dem 08.06.2026, ereignete sich in der Gegend von Hannover ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Rollerfahrer und einem Pkw. Der Rollerfahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise zum Unfall.

Laut den bisherigen Informationen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 66-jährige Rollerfahrer gegen 10:35 Uhr die Neustädter Straße in Wunstorf (Ortsteil Blumenau) entlang. Am Kreuzungspunkt mit dem Frachtweg ignorierte der 66-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen das für ihn geltende Stoppschild und wollte geradeaus in die Straße Stiefelholz fahren. Ein 67-jähriger Ford-Fahrer, der von links kam, konnte nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem 66-Jährigen.

Umgehend alarmierte Rettungskräfte, einschließlich eines Notarztes mit einem Rettungshubschrauber, versorgten den lebensgefährlich verletzten Rollerfahrer vor Ort medizinisch. Danach wurde er mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 67-jährige Unfallbeteiligte wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich bis etwa 15:20 Uhr vollständig gesperrt.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden vom Verkehrsunfalldienst Hannover aufgenommen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. / pol, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon hatten 32.471 Unfälle Personenschäden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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