Zwei Fahrer verletzt, Autobahn voll gesperrt für Bergungsarbeiten bis 21:00 Uhr.
Verkehrsunfall mit zwei Lkw auf der Autobahn 1 bei Stuhr

Delmenhorst (ost)
Am Donnerstag, den 20. Juni 2026, ereignete sich gegen 12:55 Uhr auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Brinkum und Stuhr ein Verkehrsunfall, an dem ein Sattelzug und ein Lastzug beteiligt waren. Zwei Fahrzeugführer wurden dabei verletzt. Die Autobahn 1 musste aufgrund der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten langfristig vollständig gesperrt werden.
Nach aktuellen Informationen fuhr ein 69-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug auf dem Hauptfahrstreifen der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück. Aufgrund eines vorherigen Staus hatte sich der Verkehr auf der Autobahn stark verlangsamt. Aus bisher ungeklärter Ursache übersah der 69-Jährige den vor ihm langsam fahrenden Lastzug eines 61-jährigen Mannes aus Krefeld und fuhr fast ungebremst auf.
Der Anhänger des Lastzuges wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen und kippte quer über die Fahrbahn. Beide Fahrzeugführer konnten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen.
Der 69-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Delmenhorst gebracht. Der 61-jährige Fahrer des Lastzuges erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 85.000 Euro geschätzt.
Die Auffahrt von der A28 auf die A1 in Richtung Osnabrück musste vorübergehend für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt werden. Die A1 wurde am Autobahndreieck Stuhr komplett gesperrt. Aufgrund der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerte die Vollsperrung bis 21:00 Uhr an.
Die Autobahnpolizei Ahlhorn hat die Ermittlungen zur bisher ungeklärten Unfallursache aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








