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Verkehrsverstöße in Gifhorn festgestellt

Polizei findet berauschte Fahrzeugführer und gestohlenen E-Scooter, sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis. Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Gifhorn (ost)

Während Verkehrskontrollen entdeckten die Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn am vergangenen Wochenende mehrere Verkehrsverstöße.

Am Freitag, dem 10.07.2026, um 16:20 Uhr, überprüften Polizisten in der Braunschweiger Straße in Gifhorn einen 23-jährigen Mann auf einem E-Scooter. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Kokain. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Am Samstagmorgen, dem 11.07.2026, um 07:10 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte auf der Bundesstraße 4, in der Nähe von Heidland, die 25-jährige Fahrerin eines Seat. Während der Kontrolle gab es Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Die Fahrerin lehnte einen Drogentest ab, daher wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Um 11:55 Uhr desselben Tages wurde in der Braunschweiger Straße eine 23-jährige Frau auf einem E-Scooter kontrolliert. Ein Drogentest war positiv auf Kokain und THC. Außerdem stellte sich heraus, dass der von ihr benutzte E-Scooter zuvor als gestohlen gemeldet worden war. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Gegen die 23-Jährige wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auch am Samstagabend, gegen 23:15 Uhr, überprüften Polizisten einen 50-jährigen Fahrer eines BMW im Eyßelheideweg in Gifhorn. Es stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme, wobei im Jahr 2023 insgesamt 36058 Fälle registriert wurden. Davon konnten 33800 Fälle gelöst werden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 29653, wobei 25755 männliche und 3898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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