Die Polizeiinspektion Gifhorn führte gestern Verkehrskontrollen durch, bei denen 55 Fahrzeuge angehalten und 6 Autofahrer wegen Drogenkonsums überprüft wurden.
Vorhop: Verkehrskontrollen im Nordkreis

Knesebeck (ost)
Am gestrigen Montag führte die Polizeiinspektion Gifhorn Verkehrskontrollen an drei verschiedenen Standorten durch. Überprüft wurden insgesamt 55 Fahrzeuge und ihre Fahrerinnen und Fahrer von mehr als 15 Beamten im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 15:00 Uhr. Die Kontrollen fanden an der Landesstraße 286 in der Nähe der Firma Butting, an der Wittinger Straße in Knesebeck am Schützenplatz und am Friedhof in Vorhop statt.
Sechs Autofahrer zeigten Anzeichen von möglicher Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Bei vier wurde der Verdacht durch einen Schnelltest bestätigt, während zwei Fahrer den Test verweigerten. Die Weiterfahrt wurde den ausschließlich männlichen Fahrern im Alter von 22 bis 35 Jahren untersagt. Eine Blutprobe wurde entnommen und gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Ein E-Scooter passierte eine der Kontrollstellen und wurde überprüft. Der 55-jährige Fahrer zeigte Anzeichen von Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab 0,82 Promille. Die offizielle Messung in der Dienststelle ergab 0,64 Promille. Gegen den Mann wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Zusätzlich stellten die Beamten 15 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten fest, darunter nicht mitgeführte Ausrüstungsgegenstände, Gurtverstöße und Verstöße gegen Ladungssicherungsvorschriften.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch mit 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023 relativ stabil. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 25755 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3898. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 im Jahr 2022 auf 8584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








