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Wallenhorst: 85-Jährige übergibt hochwertigen Schmuck nach Schockanruf

Eine 85-jährige Frau wurde Opfer eines Schockanrufs, bei dem sie ihren Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags an einen unbekannten Mann übergab.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben – und ältere Menschen dazu bringen, hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände zu übergeben. Eine 85-jährige Frau aus Wallenhorst wurde am Dienstagnachmittag Opfer dieser Schockanrufe.

Laut bisherigen Ermittlungen erhielt die 85-jährige Frau gegen 12.30 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser informierte sie darüber, dass ihre Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt war. Um die Inhaftierung der Tochter zu verhindern, sollte die 85-Jährige nun eine Kaution hinterlegen. Der falsche Polizist überredete die Frau aus Wallenhorst schließlich dazu, am Nachmittag (gegen 15 Uhr) ihren gesamten Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags auf der Straße in der Nähe ihrer Wohnung am Hubertusring an einen unbekannten Mann zu übergeben. Eine Beschreibung des Abholers liegt vor: etwa 30 Jahre alt; 1,75 Meter groß; leicht untersetzt; schwarze Haare; schwarze Kleidung; unterwegs mit einem großen Rucksack.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall oder verdächtigen Personen oder Fahrzeugen haben, sich zu melden: Telefon 0541/327-3303, -2115 oder -2215.

In den letzten Wochen gab es ähnliche und erfolgreiche Betrugsfälle in Osnabrück und Quakenbrück, bei denen die Täter in russischer Sprache mit den Opfern kommunizierten. Weitere Details dazu finden Sie hier:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6291308 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6285389 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6288240

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, wobei 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige waren. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, wobei 225 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, darunter 269 Männer und 46 Frauen. 127 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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