Eine Frau wurde Opfer eines Trickdiebstahls. Täter gaben vor, ein Geschenk zu überreichen und stahlen dabei Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro.
Wallenhorst: Trickdiebstahl aus Auto – Polizei sucht Zeugen

Osnabrück (ost)
Am Dienstag gegen 16:30 Uhr wurde eine Fußgängerin auf der Straße Kötterskamp in der Nähe der Karlstraße von einem dunklen Pkw, vermutlich blau (wahrscheinlich ein größeres Fahrzeug (wahrscheinlich Fünf-Türer)), angehalten, so die bisherigen Erkenntnisse.
Eine schlanke Frau, etwa 30 Jahre alt, sprach aus dem hinteren rechten Seitenfenster die Fußgängerin an und erklärte, dass sie ihr etwas schenken wolle. Dann nahm sie die Hand der Geschädigten und legte ein Goldkettchen dreimal um ihren Unterarm. Währenddessen stieg der Fahrer aus dem Auto aus und näherte sich der Frau, um ebenfalls mit ihr zu sprechen.
Während des Vorfalls wurde der Geschädigten unbemerkt ein eigener goldener Armreif vom Handgelenk abgenommen. Die gesamte Tat dauerte nur wenige Minuten. Danach entfernten sich die beiden Personen mit dem Auto in unbekannte Richtung.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Frau:
ca. 30 Jahre alt
schlank
blieb während des gesamten Vorfalls im Auto sitzen
Mann:
ca. 30 Jahre alt
schwarze Haare
kurzer schwarzer Bart
Auto:
dunkel, vermutlich blau
größeres Modell, vermutlich Fünf-Türer
Die Polizei Bramsche bittet Zeugen, die Informationen zu dem beschriebenen Auto oder den genannten Personen haben, sich unter der Telefonnummer 05461/94530 zu melden.
Warnung der Polizei:
Trickdiebe nutzen oft überraschende Ansprachen, vermeintliche Geschenke oder vorgetäuschte Hilfsbereitschaft, um Nähe zu ihren Opfern herzustellen. Es wird empfohlen, in solchen Situationen Abstand zu wahren, keine körperliche Nähe zuzulassen und Wertgegenstände im Auge zu behalten. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort der Polizei gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








