Ein Mensch stirbt bei Feuer im Einfamilienhaus, Rettungskräfte kämpfen gegen Flammen und vermisste Person wird leblos gefunden.
Wallinghausen: Tragisches Unglück in Wohngebäudebrand

Aurich-Popens (ost)
Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Wohnhaus im Schirumer Weg am Freitagvormittag ums Leben gekommen. Die Feuerwehr wurde um 09:43 Uhr alarmiert, als sie am Ort eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem gesamten Einfamilienhaus. Ein Bewohner konnte von Passanten vom Balkon gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden, aber mindestens eine weitere Person galt als vermisst. Sofort begannen Atemschutztrupps mit der Rettung von Menschen und der Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes. Der Vollbrand, der sich fast überall ausgebreitet hatte, erschwerte die Maßnahmen erheblich.
Um die hohen Temperaturen zu senken und die Rettungsmaßnahmen zu ermöglichen, führten die Feuerwehrleute zunächst gezielte Belüftungsmaßnahmen von außen durch die Fenster durch. Während weitere Einheiten in die enge Siedlung vorrückten, wurde die Drehleiter zur Unterstützung der Brandbekämpfung vor dem Gebäude positioniert. Nachdem eine umfangreiche Wasserversorgung über mehrere Hydranten aufgebaut war, konnte der Löschangriff sowohl von innen als auch von außen mit verschiedenen Schläuchen durchgeführt werden. Das Feuer griff inzwischen auch auf Teile der Dachkonstruktion über.
Erst als der Brand größtenteils unter Kontrolle gebracht war und die Sichtverhältnisse durch Belüftungsmaßnahmen verbessert wurden, konnten die Atemschutzgeräteträger die gesuchte Person nach einiger Zeit nur noch leblos auffinden. Der Rettungsdienst, Seelsorger und das Kriseninterventionsteam der Feuerwehr Norden kümmerten sich um die Betreuung von Angehörigen, Nachbarn und Einsatzkräften. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch etwa anderthalb Stunden an. Teile der Dachhaut mussten vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden, um an versteckte Glutnester zu gelangen.
Etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Aurich, Sandhorst, Wallinghausen, Holtrop und Weene waren über gut vier Stunden im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz Aurich übernahm die sanitätsdienstliche Versorgung, während der Verpflegungszug der Feuerwehr Middels die erschöpften Feuerwehrleute mit Getränken und Snacks versorgte. Die schmutzige Schutzausrüstung wurde an der Sammelstelle für Einsatzstellenhygiene abgelegt und von einem externen Dienstleister gereinigt. Der Energieversorger trennte das zerstörte Gebäude von Strom- und Gasanschlüssen, bevor der städtische Betriebshof zur Sicherung der Einsatzstelle anrückte, die von der Polizei übernommen worden war.
Quelle: Presseportal








