28-Jähriger festgenommen und Haftrichter vorgeführt, U-Haftbefehl erlassen. Tatverdächtiger verantwortlich für Einbrüche in Keller und Gaststätten.
Weende: Einbruchsserie in Göttingen beendet

Göttingen (ost)
Göttingen, Bereich Weende, Hannoversche Straße Freitag, 14. August 2026, ungefähr um 19.45 Uhr
GÖTTINGEN (jk) – Im Rahmen der Untersuchungen nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in der Hannoverschen Straße am Abend des 14. August (Freitag) hat die Polizei Göttingen am späten Mittwochabend (19.08.26) einen Verdächtigen festgenommen und wahrscheinlich eine seit Wochen andauernde Serie von Taten erfolgreich beendet.
Der 28-jährige Obdachlose wird derzeit als möglicher Täter für mehrere Einbrüche, unter anderem in Keller und Gaststätten im Stadtgebiet, betrachtet. Er wurde am Freitag (21.08.26) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr anordnete.
Beim Einbruch in der Hannoverschen Straße wurden Zeugen auf den vermeintlichen Dieb aufmerksam, da er sich vor und nach der Tat verdächtig in unmittelbarer Nähe des betroffenen Wohnhauses aufhielt.
Laut den Ermittlungen war der 28-Jährige gegen 19.45 Uhr gewaltsam durch ein Kellerfenster ins Haus eingedrungen und hatte schließlich etwa 1.000 Euro Bargeld, ein Handy und eine Playstation gestohlen. Mit seiner Beute fuhr er auf einem hochwertigen E-Bike davon, das sich später als gestohlen aus einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Hennebergstraße herausstellte.
Die Täterbeschreibung, die die Zeugen der Polizei übermittelten, zusammen mit weiteren Erkenntnissen, führte letztendlich zur Identifizierung des 28-Jährigen.
Bei einer Überprüfung des Mannes am Mittwochabend (19.08.26) in Weende fanden Beamte mehrere Rucksäcke und verschiedene Elektrokleingeräte bei ihm, darunter auch das gestohlene Handy vom Einbruch in der Hannoverschen Straße. Ein Großteil der mitgeführten Gegenstände konnte bisher nicht zugeordnet werden, dürfte aber ebenfalls aus Straftaten stammen.
Die Beamten nahmen den 28-Jährigen daraufhin sofort fest. Er wurde bis zu seiner Vorführung in Polizeigewahrsam gehalten. Die laufenden Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt







