Mit Steinen auf Tankmotorschiff geworfen – Minderjährige verursachen gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr.
Wendisch Evern: Polizeibericht Lüneburg

Lüneburg (ost)
Lüneburg
In Lüneburg hat ein Dieb zugeschlagen
Am 23.08.2026 gegen 09:00 Uhr betrat ein Mann einen Supermarkt in der Käthe-Krüger-Straße und stahl Alkohol und andere Dinge. Als er an der Kasse vorbeiging, wurde er von einem Mitarbeiter beobachtet. Der Mann flüchtete und griff dann auf dem Parkplatz um sich, wodurch zwei Mitarbeiter verletzt wurden. Der gestohlene Wert beträgt knapp unter 50 Euro. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen den 53-jährigen Mann ein.
Wendisch Evern – Steinwürfe auf Tankschiff – Hinweise gesucht
Am 23.08.2026 gegen 16:00 Uhr meldete der Kapitän eines Tankschiffes, dass Minderjährige Steine von der Eisenbahnbrücke in Wendisch Evern auf das Schiff werfen würden. Als die Polizei eintraf, waren die vier Minderjährigen bereits mit Fahrrädern und einem Roller von der Brücke in Richtung Wendisch Evern geflohen. Mindestens acht Steine wurden auf das Schiff geworfen, die zu schweren Schäden oder Verletzungen hätten führen können. Beides ist nicht eingetreten. Die Minderjährigen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren trugen Hoodies in den Farben weiß, orange und schwarz. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Hinweise nimmt die Wasserschutzpolizei Scharnebeck, Tel. 04136-90008-0, entgegen.
Lüneburg – Jugendlicher kontrolliert mit Betäubungsmitteln auf Schulgelände
Ein 16-Jähriger kletterte am 24.08.2026 gegen 00:30 Uhr über den Zaun einer Schule Am Schwalbenberg. Ein Sicherheitsmitarbeiter konnte die Person identifizieren. Bei dem Jugendlichen fand die Polizei Betäubungsmittel, eine Bankkarte und einen TAN-Generator und stellte sie sicher. Es wurde auch ein Verfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet. Die Untersuchungen zu Einbrüchen an der Schule in jüngster Zeit dauern an.
Handorf – Garage einer Grundschule betreten – Fenster beschädigt
Zwischen dem 21.08.2026 und dem 23.08.2026 gelangten Unbekannte in die Garage einer Grundschule in Handorf. Dort wurde eine Glasscheibe eingeschlagen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Es ist unklar, wie die Personen Zugang zur Garage erhalten haben. Es gibt keine Informationen über gestohlene Gegenstände. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.
Lüneburg – Dieb dringt in Wohnungen ein
In der Nacht zum 23.08.2026 trat eine unbekannte Person gegen zwei Wohnungstüren eines Mehrfamilienhauses Hinter der Sülzmauer. Beide Türen wurden durch Tritte geöffnet. Ein Fernseher wurde aus einer Wohnung gestohlen. Es gibt keine Informationen über gestohlene Gegenstände in der Nachbarwohnung. Der Täter hat sich bei den Taten offenbar verletzt. Die Polizei ermittelt weiter. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.
Lüneburg – Häusliche Gewalt – Wegweisung für 10 Tage
In einer Wohnung in Lüneburg kam es am Abend des 23.08.2026 zu einem Fall von häuslicher Gewalt. Ein Mann trat seiner Partnerin auf den Fuß und schlug gegen die Wohnungstür, nachdem die Frau ihn rausgeworfen hatte. Es stellte sich heraus, dass es in der Vergangenheit bereits zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen war. Die Polizei verhängte eine Wegweisung für 10 Tage.
Hilfe bei Gewalterfahrung – “Schauen Sie nicht weg” – Lüneburger Hilfeliste
“Sind Sie oder andere von Gewalt im privaten/häuslichen Umfeld betroffen?” – Direkte Hilfe und regionale AnsprechpartnerInnen (auch in verschiedenen Sprachen) unter www.gegen-gewalt-in-der-familie.de/
Häusliche Gewalt oder Gewalt in Paarbeziehungen kann als Verhaltensmuster definiert werden, das darauf abzielt, Macht und Kontrolle über eine andere Person zu erlangen oder aufrechtzuerhalten. Dazu gehören alle Verhaltensweisen, die erschrecken, einschüchtern, terrorisieren, manipulieren, demütigen, beschuldigen oder verletzen sollen.
Häusliche Gewalt kann überall und allen Menschen passieren – sie beschränkt sich nicht nur auf die eigenen vier Wände. Häusliche Gewalt tritt sowohl in bestehenden Partnerschaften als auch in Ex-Partnerschaften auf und ist unabhängig von der Wohnsituation der Beteiligten. Dazu gehören zum Beispiel verheiratete, getrennt lebende oder sich treffende (Ex-) Paare.
Ob im persönlichen, nachbarschaftlichen oder beruflichen Umfeld: – Melden Sie Verdachtsfälle häuslicher Gewalt Ihrer örtlichen Polizeidienststelle – in akuten Fällen natürlich über den Notruf! – Oder ermutigen Sie Opfer, selbst zur Polizei zu gehen.
Häusliche Gewalt kennt kein Geschlecht, kein Alter und keine Gesellschaftsschicht – jeder kann betroffen sein. Bitte schauen Sie nicht weg!”
Lüchow-Dannenberg
Waddeweitz – Verursacher verliert bei Verkehrsunfall seinen Führerschein
Die Polizei zog den Führerschein eines 32-jährigen Mannes ein, nachdem dieser am 23.08.2026 um 12:45 Uhr auf der Bundesstraße 493 einen Verkehrsunfall verursacht hatte. Der Mann fuhr mit seinem Auto auf der Bundesstraße 493 kurz vor dem Ortsausgang von Waddeweitz in Richtung Uelzen. Ein hinter ihm fahrendes Auto setzte zum Überholen an. Der 32-Jährige scherte auf die Gegenfahrbahn aus, was zu einer Kollision führte. Nach ersten Erkenntnissen wollte er damit das Überholmanöver des zuvor hinter ihm fahrenden Fahrzeugs verhindern. Es wurde niemand verletzt.
Uelzen
Uelzen – Diebstahl einer Alkoholflasche – Platzverweis
Am 23.08.2026 gegen 18:00 Uhr nahm ein polizeibekannter Mann eine Alkoholflasche im Wert von über 10 Euro aus einem Selbstbedienungsgeschäft Zum Neuen Gehege und verließ es, ohne zu bezahlen. Die Polizei traf den 47-Jährigen in der Nähe des Geschäfts an. Die Flasche war fast leer. Er erhielt einen Platzverweis.
Bienenbüttel – Betrunkener verursacht Verkehrsunfall – Führerschein sichergestellt
Ein Audi Q5 fuhr am 23.08.2026 um 21:25 Uhr die Varendorfer Straße entlang und kollidierte mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Hyundai Ioniq. Der 40-jährige Fahrer des Audis blieb unverletzt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann mit 2,67 Promille unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Uelzen – Auto in Brand
Am späten Abend des 23.08.2026 geriet auf der Kreisstraße 17 zwischen Lehmke und Hanstedt II ein Auto in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug am Straßenrand abstellen und verlassen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Das Auto brannte fast vollständig aus und wurde abgeschleppt. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. Die Straße war vorübergehend gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Niedersachsen zeigen, dass es zwischen 2022 und 2023 nur einen geringfügigen Anstieg gab. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 36.058 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch fast konstant bei 33.839 im Jahr 2022 und 33.800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30.300 im Jahr 2022 auf 29.653 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 26.376 Männer und 3.924 Frauen im Jahr 2022, während es 25.755 Männer und 3.898 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7.947 im Jahr 2022 auf 8.584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








