Am heutigen Vormittag führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Heidekreis in Walsrode Geschwindigkeitskontrollen durch. Trotz Begeisterung der Kinder wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.
Westenholz: Geschwindigkeitskontrollen

Heidekreis (ost)
06.03.2026 / Tempokontrollen
Walsrode/Hodenhagen: Heute Vormittag führte die Polizeiinspektion Heidekreis in der Oskar-Wolff-Straße in Walsrode eine einstündige Tempokontrolle im Bereich einer Kindertagesstätte durch.
Das Ziel war es, besonders im sensiblen Umfeld von Kindern auf die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu achten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Das Ergebnis war enttäuschend: Im Schnitt musste alle zehn Minuten ein Geschwindigkeitsverstoß geahndet werden. Die traurige Spitzenreiterin war eine 60-jährige Frau aus Walsrode, die mit 70 km/h statt erlaubten 50 km/h gemessen wurde.
Neben den Kontrollen sorgte der Einsatz auch für viel Begeisterung bei den Kindern. Sie verfolgten die Arbeit der Einsatzkräfte interessiert und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Polizeiausrüstung zu betrachten.
Später am Mittag führten die Einsatzkräfte eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Landesstraße 191, zwischen Westenholz und Hodenhagen, durch. Insgesamt wurden elf Verstöße festgestellt. Der höchste Verstoß wurde bei einem Autofahrer festgestellt, der mit 98 km/h statt erlaubten 70 km/h unterwegs war. Zudem war er nicht angeschnallt und benutzte während der Fahrt sein Mobiltelefon mit beiden Händen.
Die Polizeiinspektion Heidekreis betont erneut, dass angepasste Geschwindigkeit ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit ist. Besonders im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten und stark befahrenen Landstraßen ist die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von großer Bedeutung. Zu schnelles Fahren ist weiterhin eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Die gefahrene Geschwindigkeit hat auch einen großen Einfluss auf die Schwere der Unfallfolgen: Schon wenige km/h können darüber entscheiden, ob ein Unfall glimpflich endet oder Menschen schwer verletzt werden. Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Fußgänger oder Radfahrer sind dabei besonders gefährdet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Unfälle mit reinem Sachschaden beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 423, Schwerverletzte wurden 5.122 gezählt und 36.247 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








