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Westerlinde: Verkehrsunfall auf der BAB 39 führt zu Vollsperrung

Sattelzug verliert seine Ladung. Ein 45-jähriger Fahrer verursacht Unfall, Ladung verteilt sich auf allen Fahrstreifen und Standstreifen. Vollsperrung dauert noch an.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

Autobahn 39 / Baddeckenstedt / Burgdorf – (gle) – Am Samstag, dem 16.05.2026, gegen 14:08 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 39 zwischen den Anschlussstellen Baddeckenstedt und Westerlinde ein Verkehrsunfall. Als Folge davon musste die Autobahn 39 vollständig gesperrt werden.

Nach den aktuellen Ermittlungen fährt ein 45-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf der Autobahn 39 in dem genannten Abschnitt. In diesem Bereich wird der Verkehr in Richtung Braunschweig aufgrund von Baustellen auf der Gegenfahrbahn umgeleitet. Am Ende der Baustelle befindet sich eine Fahrbahnverschiebung. Während der Durchfahrt gerät die unzureichend gesicherte Ladung (Getränkeflaschen in Getränkekisten) ins Wanken, durchbricht die Plane des Sattelaufliegers und verteilt sich auf allen Fahrstreifen und dem Standstreifen.

Aufgrund des Verkehrsunfalls und der anschließenden Reinigungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn 39 vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung dauert derzeit noch an.

Während die Streifenwagenbesatzung zum Unfallort unterwegs war, kam ein 30-jähriger Fahrer eines PKW, Renault Kangoo, als Geisterfahrer entgegen. Dieser konnte jedoch von der Besatzung gestoppt werden, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.

In diesem Zusammenhang weist die Autobahnpolizei Hildesheim darauf hin, dass das Fahren in entgegengesetzter Richtung auf Autobahnen eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit mindestens 200 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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