Polizeieinsatzkonzept erfolgreich umgesetzt. Keine Verletzten bei silvesterbezogenen Einsätzen. Einsatzkräfte reagierten schnell und konsequent auf verschiedene Situationen.
Westhagen: Silvesternacht in Wolfsburg

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, 01.01.2026
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es in Wolfsburg mehrere Einsätze im Zusammenhang mit Silvester. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei keine Personen verletzt. Das vorbereitete Einsatzkonzept der Polizei in Wolfsburg hat sich insgesamt bewährt. Dank der erhöhten Präsenz und koordinierten Maßnahmen der Einsatzkräfte konnte schnell, angemessen und konsequent auf die jeweiligen Situationen reagiert werden.
Am Marktplatz Westhagen zeigte die Polizei in Wolfsburg mit Unterstützung von Bereitschaftspolizeikräften eine offene Präsenz und führte gezielte Kontrollen durch. Dabei wurde bei mehreren Jugendlichen festgestellt, dass sie Pyrotechnik besaßen, die erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Gegen die Minderjährigen wurden Platzverweise ausgesprochen und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei einer anderen Person stellten die Einsatzkräfte einen Pyrogegenstand und eine Schreckschusswaffe fest, für die keine erforderliche Erlaubnis vorlag. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt. Es wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Einsatzkräfte mussten unter anderem wegen unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik und ruhestörenden Vorfällen eingreifen. Es gab vermehrt Meldungen, dass Personen oder Fahrzeuge gezielt mit Pyrotechnik beschossen werden sollten. In den meisten Fällen konnten die eingesetzten Polizeibeamten bei ihrer Ankunft keine Feststellungen treffen. In einem Fall wurde ein Jugendlicher als Verdächtiger ermittelt. Es wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.
Neben mehreren brennenden Müllcontainern in Westhagen kam es gegen 01:30 Uhr in der Breslauer Straße zu einem Brand auf einem Balkon, der vermutlich durch Pyrotechnik verursacht wurde. Dabei entstand leichter Sachschaden.
Gegen 05:30 Uhr kam es am Kaufhof zunächst zu einem verbalen Streit zwischen mehreren Personen, der sich dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelte. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich schätzungsweise rund 120 Personen, teilweise stark alkoholisiert, vor den örtlichen Gaststätten auf. Aufgrund der unübersichtlichen Situation wurden mehrere Streifenwagen zur Örtlichkeit geschickt.
Im Verlauf der Auseinandersetzung mussten vier Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit einfacher Gewalt in Gewahrsam genommen werden. Danach solidarisierte sich die umstehende Personengruppe mit den Polizeibeamten. Durch die Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte die Situation vorerst beruhigt werden. Kurz darauf griff ein 35-jähriger Mann einen Polizeibeamten körperlich an. Dabei wurde niemand verletzt. Der Mann leistete erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme und wurde zur Polizeiwache gebracht. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Um weitere Straftaten zu verhindern, erhielten die Personen am Kaufhof Platzverweise. Die Maßnahme wurde von Polizeikräften begleitet. Im Laufe des Vormittags wurden alle in Gewahrsam genommenen Personen freigelassen. Es wurden entsprechende Verfahren eingeleitet und Kostenrechnungen erstellt.
Quelle: Presseportal








