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Weyhe: Verfolgungsfahrt in Stuhr

Fahrzeugführer weiterhin auf der Flucht nach riskanter Verkehrssituation und Flucht zu Fuß in Bremen

Foto: Depositphotos

Diepholz (ost)

Am 30.03.2026, um etwa 04:18 Uhr, wollten Polizeibeamte in Stuhr, Hauptstraße, einen Autofahrer kontrollieren. Der Fahrer entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete über verschiedene Straßen im Landkreis Diepholz, weiter in den Landkreis Verden und ins Stadtgebiet Bremen. Während der Flucht überschritt der bisher unbekannte Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit mit seinem Auto (Skoda Octavia in Weiß) deutlich und überquerte bei Rotlicht die Kreuzung Südumgehung Dreye/Kirchweyher Straße. Dabei kam es beinahe zu einem Unfall mit einem kreuzenden Auto. Der Hubschrauber der Polizei konnte das Fahrzeug weiter verfolgen. Bei der Autobahnauffahrt Arsten/Arster Hemm konnte die Polizei Bremen das Fahrzeug stoppen. Dabei wurde das linke Vorderrad beschädigt. Der Fahrer flüchtete dann zu Fuß in ein Wohngebiet in der Nähe der Stammstraße in Bremen. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Fahrer verliefen bisher ergebnislos.

Während der gesamten Verfolgungsjagd kam es zu keinen Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen zu den von den Tätern genutzten Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese nicht registriert waren und zuvor nicht für das Fluchtfahrzeug ausgegeben wurden. Die Polizei ermittelt gegen den unbekannten Fahrer wegen verschiedener Verkehrsdelikte.

Zeugen, die Informationen zum flüchtigen Fahrer und seinem Auto geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Weyhe unter der Telefonnummer 0421 80660 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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