In Wiesmoor und Berumbur wurden Einbrüche verübt. In Großefehn wurde ein Autofahrer verletzt und in Lütetsburg ein Unfall durch verlorene Ladung verursacht.
Wiesmoor: Einbrüche und Unfall im Verkehrsgeschehen

Landkreis Aurich (ost)
Kriminalitätsvorfall
Wiesmoor – Einbruch in Laden
In der Nacht zum Dienstag gab es in Wiesmoor einen Einbruch. Zwischen 1 und 2 Uhr drangen Unbekannte gewaltsam in einen Handyshop in der Hauptstraße ein. Die Diebe stahlen verschiedene Geräte und Bargeld. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Euro-Betrag. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen zur genannten Zeit gemacht haben, sich unter 04941 606215 zu melden.
Berumbur – Einbruch in Haus
Am Wochenende brachen Unbekannte in ein Wohnhaus in Berumbur ein. Die Täter stiegen zwischen Samstag, 10 Uhr, und Montag, 6 Uhr, in ein derzeit unbewohntes Einfamilienhaus in der Straße Achterum ein. Sie stahlen nach ersten Erkenntnissen Schmuck. Die Polizei bittet um hilfreiche Hinweise unter 04931 9210.
Verkehrsgeschehen
Großefehn – Autofahrer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in Großefehn wurde am Dienstag ein Autofahrer verletzt. Ein 26-jähriger Renault-Fahrer war gegen 6.50 Uhr auf der Kanalstraße Süd von Wiesmoor kommend unterwegs und wollte nach links in Richtung Strackholt abbiegen. Er missachtete die Vorfahrt eines entgegenkommenden 37-jährigen Audi-Fahrers und kollidierte mit ihm. Der Audi-Fahrer wurde leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden liegt im fünfstelligen Euro-Bereich.
Lütetsburg – Ladung verloren und Unfall verursacht
Ein unbekannter Fahrer verursachte am Dienstag in Lütetsburg einen Verkehrsunfall. Gegen 7.45 Uhr verlor der Unbekannte während der Fahrt auf der Küstenbahnstraße einen Stein als Ladung. Ein 26-jähriger Skoda-Fahrer überfuhr den Stein, wodurch die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt wurde. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der unbekannte Fahrer, der den Stein verloren hatte, wird nun gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter 04931 9210 entgegen.
Krummhörn – Fahrer des Transporters war unter Drogeneinfluss
Die Polizei stoppte am Dienstag einen berauschten Transporter-Fahrer in der Gemeinde Krummhörn. Ein Drogenvortest bei dem 26-jährigen Fahrer war positiv auf Kokain und THC. Außerdem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wird nun strafrechtlich ermittelt.
Aurich – Unfallflucht
Am Georgswall in Aurich ereignete sich eine Unfallflucht. Zwischen Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 20.50 Uhr, touchierte ein bisher unbekannter Fahrer auf dem Parkplatz zwischen Hausnummer 7 und Marktpassage einen Fiat Doblo. Der Verursacher flüchtete vom Ort des Geschehens. Hinweise nimmt die Polizei unter 04941 606215 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 Unfälle auf Personenschäden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.665, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle belaufen sich auf 173.330, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 423, Schwerverletzte 5.122 und Leichtverletzte 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







