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Wiesmoor: Einsätze am Himmelfahrtstag

Die Polizei begleitete zahlreiche Veranstaltungen und Zusammenkünfte anlässlich des „Vatertags“ mit verstärkten Einsatzkräften. Vereinzelt wurden Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter Körperverletzungsdelikte und Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Aurich/Wittmund (ost)

Aurich/Wittmund – Aktivitäten am Himmelfahrtstag

Am Donnerstag gab es im Bereich der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund zahlreiche Veranstaltungen und Treffen anlässlich des „Vatertags“. Die Polizei begleitete die Feierlichkeiten mit mehr Einsatzkräften und zeigte insbesondere an bekannten Veranstaltungsorten wie in Aurich, Moorweg, Friedeburg oder Großheide eine verstärkte Präsenz. Insgesamt verliefen die Einsätze größtenteils friedlich. Es gab jedoch vereinzelt typische Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, insbesondere Körperverletzungen und Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

In Hinte zum Beispiel verursachte ein 24-jähriger Autofahrer auf der Loppersumer Straße in Richtung Emden einen Unfall. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von über 3,4 Promille.

In Wiesmoor kollidierte ein 52-jähriger Autofahrer in der Pollerstraße mit einem Baum. Das Auto geriet sofort in Brand und brannte vollständig aus. Der Mann konnte sich leicht verletzt aus dem Auto retten. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann betrunken war. Ein Test ergab einen Atemalkoholwert von über 1,8 Promille.

Ein 28-jähriger Radfahrer war in Friedeburg unterwegs. Bei einer polizeilichen Überprüfung hatte er fast 1,9 Promille Alkohol im Blut.

Bei allen betrunkenen Verkehrsteilnehmern wurden Blutproben entnommen und Strafverfahren eingeleitet.

Insgesamt gab es 14 Platzverweise und eine Ingewahrsamnahme.

Gegen späten Abend wurde an den Veranstaltungsorten ein deutlicher Rückgang der Besucherzahlen festgestellt. In der Folge nahm auch das polizeiliche Geschehen allmählich ab.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung, wobei im Jahr 2023 insgesamt 36058 Fälle im Vergleich zu 35970 Fällen im Jahr 2022 verzeichnet wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb mit 33800 Fällen konstant. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 25755 männlich, 3898 weiblich und 8584 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 Fällen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts ohne Autobahnen 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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