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Wildeshausen: Verkehrsunfall auf der A1

Autobahnkonzept bewährt sich. Am Donnerstag wurden Feuerwehren zu einem Unfall alarmiert. Einsatzkräfte bestätigten keine eingeklemmte Person, Einsatz schnell beendet.

Foto: Feuerwehr Wildeshausen
Foto: Presseportal.de

Wildeshausen (ost)

Am Donnerstag um 15:29 Uhr wurden die Feuerwehren Wildeshausen, Harpstedt und Groß Ippener zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 gerufen.

Nach den ersten Informationen befand sich die Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener in Richtung Hamburg. Ein Transporter war kurz hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord auf das Heck eines Lastwagens aufgefahren und auf der Fahrbahn zum Stillstand gekommen. Der Fahrer hatte starke Schmerzen im Kniebereich aufgrund des Unfallmechanismus. Es wurde gemeldet, dass die Person im Fahrzeug eingeklemmt war.

Da der Einsatzort möglicherweise innerhalb der aktuellen Baustelle auf der Autobahn lag, wurde das bestehende Autobahnkonzept angewendet. Alle drei beteiligten Feuerwehren wurden gleichzeitig alarmiert und fuhren zunächst zu den jeweiligen Autobahnauffahrten. Weitere Einsatzkräfte rückten erst nach einer ersten Erkundung durch die zuerst eintreffende Feuerwehr vor, falls erforderlich. Dadurch sollte verhindert werden, dass Einsatzfahrzeuge im Baustellenbereich durch den Verkehr gestoppt werden.

Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die gemeldete Situation nicht zutraf. Der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits verlassen und saß auf der Leitplanke, als die Feuerwehr eintraf. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Die Feuerwehrkräfte erkundeten mögliche Gefahren, überprüften das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsstoffe und trennten die Fahrzeugbatterie ab. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Der Einsatz konnte bereits nach etwa zehn Minuten beendet werden und die Feuerwehren verließen die Einsatzstelle.

Während dieses Einsatzes wurden zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Wildeshausen von der Großleitstelle Oldenburg zu einem weiteren Einsatz gerufen. Dort mussten auslaufende Betriebsstoffe in Form einer Öl- oder Dieselspur beseitigt werden. Die Verunreinigung wurde abgestreut und eingedämmt. Auch dieser Einsatz war anschließend beendet.

Quelle: Presseportal

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