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Wilhelmshaven: Sicherheitsprojekt an Schulwegen, Verstöße auf dem Rückzug

Im Rahmen der Projektwoche zur Schulwegsicherheit wurden heute Kontrollen durchgeführt. Die Anzahl der Verstöße ist im Vergleich zum Wochenbeginn deutlich gesunken.

Foto: Depositphotos

Wilhelmshaven (ost)

Im Zuge der aktuellen Projektwoche zur Sicherheit auf dem Schulweg führten Polizei und Ordnungsamt am heutigen Donnerstag, dem 20.08.2026, erneut Kontrollen im Bereich der Grundschulen im Wilhelmshavener Stadtgebiet durch.

Auch an diesem Kontrolltag wurden noch Verstöße festgestellt. Erfreulicherweise ist jedoch die Anzahl im Vergleich zum Beginn der Woche deutlich gesunken. Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Kind während der Fahrt überhaupt nicht gesichert war. Ein weiteres Kind war nicht ordnungsgemäß gesichert. Darüber hinaus wurden vier Verstöße gegen Halte- und Parkregelungen geahndet.

Ein weiterer Fokus lag auf der Grundschule Rheinstraße. Dort wurde die Geschwindigkeit im verkehrsberuhigten Bereich überwacht. Insgesamt wurden elf Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Die bisherigen Ergebnisse der Projektwoche zeigen, dass die identifizierten Problembereiche weiterhin bestehen. Gleichzeitig ist die abnehmende Anzahl von Verstößen ein positives Zeichen. Die Kombination aus Kontrollen, konsequenter Bestrafung und verkehrserzieherischen Gesprächen scheint zunehmend Wirkung zu zeigen.

Insbesondere im direkten Umfeld von Schulen ist besondere Vorsicht geboten. Kinder können Verkehrssituationen noch nicht so gut einschätzen wie Erwachsene und sind daher auf verantwortungsbewusstes Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer angewiesen.

Die Polizei appelliert daher weiterhin an Eltern und andere Verkehrsteilnehmer, Kinder bei jeder Fahrt ordnungsgemäß zu sichern, Halte- und Parkverbote zu beachten und die Geschwindigkeit insbesondere vor Schulen konsequent anzupassen. Das Ziel bleibt unverändert: möglichst sichere Schulwege für die jüngsten Verkehrsteilnehmer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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