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Wilhelmshaven: Verkehrsunfall und Trunkenheit im Verkehr

Am Freitagmittag kam es zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss. Ein Pkw-Fahrer verursachte eine Kollision, wurde mit 0,63 Promille erwischt und durfte nicht weiterfahren.

Foto: Depositphotos

Wilhelmshaven (ost)

Verkehrsunfall mit Alkoholeinfluss

Am Freitagmittag ereignete sich in der Straße Am Föhrenbusch in Schortens ein Verkehrsunfall im Gegenverkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Autofahrer die Straße Am Föhrenbusch entlang, während eine entgegenkommende Fahrerin aufgrund der schmalen Fahrbahn bereits am rechten Fahrbahnrand angehalten hatte. Der Autofahrer setzte jedoch seine Fahrt fort, was zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge führte. Dabei entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Autofahrer Alkoholgeruch und undeutliche Aussprache fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,63 Promille. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein wurde eingezogen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Trunkenheit am Steuer

Am Freitagabend, 02.10.2026, meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei einen auffällig fahrenden Pkw auf der Upjeverschen Straße. Die Beamten fanden das gemeldete Fahrzeug kurz darauf und führten eine Kontrolle durch. Dabei stellten sie deutliche Anzeichen von Fahruntüchtigkeit fest. Die Fahrerin war zuvor mehrmals innerhalb ihrer Fahrspur nach rechts und links gefahren und hatte einen Bordstein touchiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,75 Promille. Bei der 50-jährigen Fahrerin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein wurde eingezogen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Nötigung im Straßenverkehr

Am 03.10.2026, gegen 11:40 Uhr, kam es auf der Accumer Landstraße zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Ein bisher unbekannter Motorradfahrer fuhr einem Auto mehrmals dicht auf, betätigte mehrmals die Hupe und Lichthupe und fuhr dann auf der Gegenfahrbahn neben dem Auto her. Nachdem der Autofahrer angehalten hatte, stoppte auch der Motorradfahrer und näherte sich dem Auto. Der Autofahrer setzte dann seine Fahrt fort. Zuerst folgte ihm der Motorradfahrer und wiederholte sein Verhalten, bevor er schließlich wegfuhr. Die Polizei hat bereits Hinweise auf das beteiligte Motorrad. Insbesondere werden Verkehrsteilnehmer gesucht, die zu diesem Zeitpunkt dem Auto oder dem Motorrad entgegenkamen und das Fahrverhalten beobachtet haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Jever unter 04461-7449-0 zu melden.

Beschädigung und Diebstahl an Rohmilchautomaten – Zeugen gesucht

Am 03.10.2026 stellte der Betreiber eines landwirtschaftlichen Hofes in Gödens fest, dass der im dortigen Hofladen aufgestellte Rohmilchautomat beschädigt und eine Geldkassette daraus gestohlen wurde. Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Jever unter 04461-7449-0 zu melden.

Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss

Am Samstagabend, gegen 23:15 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in Sande ein Auto, an dem das vordere rechte Licht defekt war. Die Beamten stellten bei der Kontrolle verschiedene Auffälligkeiten beim 23-jährigen Fahrer fest, die auf einen Einfluss von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der Fahrer gab zu, zuletzt Cannabis konsumiert zu haben. Ein Urin-Vortest konnte nicht durchgeführt werden. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen lag bei 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle leicht auf 36.058 an, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, davon waren 25.755 Männer und 3.898 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtanzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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