Die Polizei sucht Zeugen für Diebstahl in einer Kirche und Einbruchsversuch im Gemeindehaus in Wilhelmshaven. Hinweise erbeten.
Wilhelmshaven: Zeugenaufruf nach Opferstockaufbruch und Einbruchsversuch

Wilhelmshaven (ost)
Am Donnerstag, dem 16.07.2026, ereignete sich zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr ein Diebstahl in einem tagsüber geöffneten Kircheninneren in der Werftstraße in Wilhelmshaven. Derzeitigen Ermittlungen zufolge brach die unbekannte Täterschaft gewaltsam den fest mit einem Kerzenständer verbundenen Opferstock auf. Informationen über die Höhe des gestohlenen Bargelds liegen noch nicht vor.
In der folgenden Nacht, zwischen Donnerstag, 18:00 Uhr, und Freitag, 17.07.2026, 07:00 Uhr, versuchten die Täter gewaltsam Zugang zum dazugehörigen Gemeindehaus zu bekommen. Trotz starken Einwirkens auf zwei Zugangstüren hielten die Sicherheitsvorrichtungen stand und es blieb beim Einbruchsversuch.
Es wird derzeit überprüft, ob ein direkter Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Werftstraße gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421 942-0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 509 auf 434 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, mit 269 männlichen, 46 weiblichen und 127 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








