Am Wochenende kam es zu mehreren Verkehrsunfällen in Gifhorn aufgrund von winterglatten Straßen. Fahrzeugführer wurden verletzt, Fahrzeuge erheblich beschädigt.
Wilsche: Unfallgeschehen in Gifhorn

Gifhorn (ost)
Unfallbericht:
Am Freitag, den 02.01.2026, gegen 20:20 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Gifhorner auf der Bundesstraße 4, südlich von Meine. Aufgrund der winterglatten Straße geriet der Fahrer seines BMW nach links in den Seitenraum und überschlug sich. Der Fahrer konnte das Fahrzeug alleine verlassen und wurde leicht verletzt ins Klinikum Gifhorn gebracht. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, der Schaden wird auf etwa 10.000 EUR geschätzt. Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Abschleppunternehmen im Einsatz.
Am Samstag, den 03.01.2026, gegen 09:35 Uhr, ereignete sich auf der B 188 außerhalb von Osloß ein Verkehrsunfall mit einer 31-jährigen Gifhornerin, die mit ihrem VW in Richtung Wolfsburg unterwegs war. Auf der schneebedeckten und glatten Straße geriet sie nach rechts in den Seitenraum, überschlug sich und landete auf dem Dach. Sie konnte sich selbst aus dem Auto befreien und wurde leicht verletzt ins Klinikum Gifhorn gebracht. Der Sachschaden am Auto beträgt ca. 5000 EUR. Auch hier war ein Abschleppunternehmen im Einsatz.
In Groß Oesingen, auf der Kreisstraße 4, verlor eine 40-jährige Fahrerin auf der schneebedeckten Straße in einer Rechtskurve die Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Groß Oesingerin wurde leicht verletzt. An ihrem VW Golf entstand ein Schaden von etwa 8000 Euro.
Am Sonntag, den 04.01.2026, um 06:30 Uhr, kam eine 22-jährige Fahrerin auf der Bundesstraße 4 von Gifhorn in Richtung Norden fahrend im Bereich der Ortseinfahrt Groß Oesingen mit ihrem VW Passat von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Die alleinige Fahrerin wurde leicht verletzt ins Klinikum Gifhorn gebracht. Am Auto entstand ein Schaden von ca. 10.000 EUR.
Am Sonntag gegen 09:00 Uhr wurde der Polizei über die Feuerwehrleitstelle ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Ummern und Hohne im Landkreis Gifhorn gemeldet. Ein Toyota war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr eine 51-jährige Ummernerin auf der Landesstraße 283 von Hohne in Richtung Ummern und kam aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Sie wurde verletzt ins Klinikum Gifhorn gebracht. Am Auto entstand ein Totalschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Landesstraße war bis 10:45 Uhr zwischen Ummern und Hohne voll gesperrt.
Fahrten unter Drogeneinfluss:
Am Freitag, den 02.01.2026, gegen 17:18 Uhr, fiel der Polizei Gifhorn ein Mercedes auf, bei dem das vordere Kennzeichen in der Windschutzscheibe lag. Bei der Kontrolle des Fahrers wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht, dass der Fahrer mit 0,92 Promille unterwegs war. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Beamte der Polizei Meine kontrollierten am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr einen Renault-Fahrer in Groß Schwülper. Der 37-jährige Fahrer stand unter dem Verdacht, das Fahrzeug unter Drogeneinfluss geführt zu haben. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem besaß der 37-jährige keine Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Verfahren eingeleitet.
Brandvorfall:
Am Sonntag, den 4. Januar 2026, gegen 01:55 Uhr, brach ein Feuer in einem Wochenendhaus auf einem Campingplatz im Gifhorner Ortsteil Wilsche aus. Zeugen meldeten den Brand, bei dem der 68-jährige Bewohner gerettet werden konnte. Das Haus brannte komplett ab, die Löscharbeiten der Feuerwehren Wilsche / Neubokel und Gifhorn dauerten bis in den frühen Morgen. Die Polizei Gifhorn sicherte den Brandort, weitere Ermittlungen zur Ursache übernimmt der zentrale Kriminaldienst.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesopfer, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








