Am Samstagabend kam es zu einer Auseinandersetzung am Bahnhof Buchholz. Tatverdächtige wurden von der Polizei festgenommen.
Winsen: Polizeibericht Buchholz

LK Harburg (ost)
++ Buchholz ++
Am Abend des 18.04.2026, gegen 20:20 Uhr, ereignete sich am Bahnsteig 1 des Bahnhofs Buchholz eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei HSV-Fans, die auf dem Heimweg vom Derby waren, und mindestens zwei anderen Fahrgästen eines Metronom-Zuges.
Nach bisherigen Informationen wurde ein Opfer mehrmals ins Gesicht geschlagen. Zuvor hatten die drei Männer eine Bierdose geworfen, die eine weitere Person am Kopf traf und leicht verletzte.
Kurz nach dem Eingang des Notrufs trafen Polizeikräfte am Bahnhof ein und konnten die drei Verdächtigen finden. Zuerst versuchten sie, einer Kontrolle zu entkommen. Einer der Männer stieß einen Polizisten zurück und bedrohte ihn dann. Der Angriff konnte mit Pfefferspray abgewehrt werden. Der Mann wurde anschließend festgenommen.
Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können, insbesondere die bisher unbekannte Person, die durch die Schläge verletzt wurde, werden gebeten, sich bei der Polizei Buchholz unter 04181-2850 oder bei der zuständigen Bundespolizeiinspektion Bremen unter 0421-162995 zu melden.
Am Samstagmittag wurde ein 31-jähriger Opelfahrer im Stadtgebiet Buchholz kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr aufgrund von Drogen eingeleitet.
Am Mittwoch zwischen 14 und 21 Uhr wurde am Bahnhof Buchholz ein rotes Mountainbike (Conway) gestohlen, das sich im Fahrradkäfig auf der nördlichen Seite des Bahnhofs befand.
Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei Buchholz unter 04181-2850 entgegen.
++ Hollenstedt ++
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es in der Professor-Kück-Straße in Hollenstedt einen Einbruch in eine Seniorenresidenz.
Die Täter gelangten durch ein Fenster ins Gebäude und stahlen unter anderem Medikamente. Danach flüchteten sie unerkannt.
Am frühen Samstagmorgen, gegen 04:00 Uhr, meldete ein Verkehrsteilnehmer einen Sattelzug mit defekter Rückleuchte auf der A1 in Richtung Bremen, in Höhe der Anschlussstelle Seevetal-Hittfeld. Die Polizei konnte das Fahrzeug stoppen und kontrollieren. Dabei stellten sie fest, dass der 58-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand und einen Atemalkoholwert von 0,68 Promille hatte. Die Fahrzeugschlüssel wurden eingezogen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
++ Winsen ++
Am Samstagvormittag kam es in Stelle OT Ashausen zu einem schweren Raubüberfall auf offener Straße. Die drei unbekannten Täter fuhren mit einem schwarzen SUV mit österreichischem Kennzeichen zur Wohnadresse des Opfers, wo sie auf die beiden Opfer (männlich 39 Jahre, weiblich 34 Jahre) trafen. Als sie ankamen, standen die Opfer bei ihrem geöffneten Auto. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der dem am Boden liegenden männlichen Opfer der Autoschlüssel entrissen wurde. Die Täter flüchteten mit dem hochwertigen weißen Mercedes SUV des Opfers in unbekannte Richtung. Das männliche Opfer erlitt verschiedene Verletzungen und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Hinweisgeber werden gebeten, sich beim PK Winsen (Luhe) unter der Telefonnummer 04171 – 796 0 zu melden.
In den späten Samstagmorgenstunden fiel einer Streife ein junger Mann mit seinem E-Scooter auf. Aufgrund seines auffälligen Fahrverhaltens und eines abgelaufenen Versicherungskennzeichens kontrollierten die Beamten den jungen Mann. Dabei wurde ein Promillewert von 2,26 bei dem 17-Jährigen festgestellt. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt wurde untersagt. Strafverfahren wurden eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 auf 3.613. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, mit 2.770 Verdächtigen im Jahr 2022 und 2.814 im Jahr 2023. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 972 im Jahr 2022 auf 1.116 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 62.036 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.204 | 30.208 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.322 | 3.613 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.770 | 2.814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.511 | 2.583 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 259 | 231 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 972 | 1.116 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, mit 25.755 männlichen und 3.898 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% der Gesamtanzahl ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle (1,73%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 423, während 5.122 Personen schwer verletzt wurden und 36.247 leichtverletzte Personen zu beklagen waren.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








