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Wittingen: Verkehrskontrollen in Gifhorn

Am gestrigen Vormittag wurden drei unerlaubte Fahrten festgestellt. Ein Fahrer ohne Führerschein, ein Betrunkener und ein Drogenkonsument wurden gestoppt und angezeigt.

Foto: unsplash

LK Gifhorn (ost)

Am Morgen des letzten Tages stellten Polizeibeamte der Gifhorn-Inspektion drei unerlaubte Fahrten fest. In Rötgesbüttel bemerkten zwei Beamte der Polizei Meine einen Citroën Berlingo, der gegen 07:50 Uhr von einem Parkplatz auf die Hauptstraße abbog. Die Polizisten kannten den Halter dieses Autos von früheren Verkehrseinsätzen. Sie beschlossen, eine Kontrolle durchzuführen und stoppten die Fahrt des Berlingos. Der 43-jährige Fahrer gab dann zu, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Seine Fahrt endete damit und gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Um die Weiterfahrt zu verhindern, wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Auch ein 19-Jähriger muss sich einem Strafverfahren stellen, jedoch wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgrund von Medikamenten. Zwei Beamte der Polizei Gifhorn wurden gestern gegen 11:15 Uhr auf ihn aufmerksam, als er mit seinem E-Scooter auf dem Radweg entlang des Calberlaher Damms fuhr. Bei der Kontrolle stellten die Beamten körperliche Ausfallerscheinungen bei dem jungen Mann fest, er gab zu, Medikamente eingenommen zu haben, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet und es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Der Verdacht auf Beeinflussung durch Betäubungsmittel ergab sich kurz zuvor bei der Verkehrskontrolle eines 44-Jährigen auf dem Hindenburgwall in Wittingen. Er war Polizeibeamten der Wittingen mit seinem Volkswagen Golf entgegengekommen. Der Mann gab den Konsum von THC-Produkten zu, woraufhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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