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Wittmund: Tätlicher Angriff auf Politesse in Aurich

Eine kommunale Angestellte wurde von einer Falschparkerin angegriffen. Die Politesse blieb unverletzt.

Foto: Depositphotos

Aurich/Wittmund (ost)

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aurich / Wittmund für Samstag, den 30.05.2026

Landkreis Aurich

Kriminalitätsgeschehen

Aurich – Physischer Angriff auf Verkehrspolizistin Am Freitagmittag um 12:00 Uhr wurde eine städtische Mitarbeiterin im Außendienst (54 Jahre alt aus Aurich) während ihrer Arbeit in der Fockenbollwerkstraße von einer Falschparkerin am Oberarm geschlagen. Die Beschuldigte ist eine 88-jährige Frau aus Aurich. Die städtische Mitarbeiterin bediente zum Zeitpunkt des Vorfalls ihr Datenerfassungsgerät, als die beschuldigte Frau zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte und unerwartet auf den Oberarm der städtischen Mitarbeiterin schlug. Die städtische Mitarbeiterin verspürte leichte Schmerzen, blieb jedoch unverletzt.

Aurich – Diebstahl aus Wohnhaus und Garten Am Freitagnachmittag um 15:00 Uhr wurden aus einem Wohnhaus in der Weserstraße ein Schlüsselbund und aus dem Garten ein Elektrokantenschneider gestohlen. Außerdem wurde ein in einer Garage abgestelltes Fahrzeug geöffnet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Aurich unter der Nummer 04941-6060 zu melden.

Verkehrsgeschehen

Großefehn – Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz Am Freitagabend um 20:00 Uhr fuhr ein 17-jähriger Mann aus Großefehn mit einem E-Scooter den Postweg in Großefehn entlang. Da der E-Scooter eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 86 km/h erreichte, handelte es sich nicht um ein Elektrokleinfahrzeug gemäß der Elektrokleinfahrzeuge-Verordnung und erforderte daher eine Fahrerlaubnis und eine Pflichtversicherung. Der Fahrer besaß weder die erforderliche Fahrerlaubnis noch war der E-Scooter versichert. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Aurich – Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss, Auto im Hafenbecken Am frühen Samstagmorgen gegen 02:00 Uhr wurde der Polizei ein Auto im Hafenbecken / Julianenburger Graben in Aurich gemeldet. Vor Ort wurde ein Auto festgestellt, das offensichtlich aus der Tannenbergstraße kam und in das Hafenbecken gefahren war. Ein 28-jähriger Mann aus Westerholt gab den Polizeibeamten vor Ort zu, der Fahrer gewesen zu sein. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Test ergab eine Alkoholkonzentration von über 1,5 Promille. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ein Strafverfahren eingeleitet. Der Führerschein wurde eingezogen. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien.

Sonstiges

Altkreis Aurich

Kriminalitätsgeschehen -Keine Vorkommnisse- Verkehrsgeschehen -Keine Vorkommnisse- Sonstiges Norden – Brand einer Thujahecke In der Nacht zum Samstag um 1:30 Uhr geriet in der Hans-Trimborn-Straße in Norden aus bisher ungeklärter Ursache eine Thujahecke auf einer Länge von 30m in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Weder Gebäude noch Personen wurden beeinträchtigt. Zeugen, die Informationen zum Brandgeschehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Norden unter 04931/9210 in Verbindung zu setzen.

Landkreis Wittmund

Kriminalitätsgeschehen Leerhafe – Diebstahl eines Weidetors In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in Leerhafe ein Weidetor gestohlen. Unbekannte Täter hatten es von einem Feld an der Hauptstraße entfernt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Wittmund, Tel. 04462/9110, in Verbindung zu setzen.

Verkehrsgeschehen

Wittmund – Vorfahrt missachtet Ein 83-jähriger Wittmunder fuhr mit seinem VW Tiguan den Brandtskamp in Wittmund entlang und wollte in Richtung Buttstraße abbiegen. An der Einmündung zur Buttstraße übersah er einen 58-jährigen Wittmunder, der aus Richtung Innenstadt mit seinem Mercedes Sprinter kam. Es kam zu einem Zusammenstoß mit Sachschaden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Sonstiges

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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