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Wittorf: Feuerwehr verhindert Wohnungsbrand

In der Nacht zum 20. Dezember wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand gerufen. Dank Rauchwarnmelder konnte Schlimmeres verhindert werden.

Der gelöschte Adventskranz vor dem Wohnhaus
Foto: Presseportal.de

Visselhövede (ost)

In der Nacht vom 20. Dezember wurde die Feuerwehr Visselhövede um 00:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort F2 – brennt Wohnung, Menschenleben in Gefahr alarmiert. Es wurde ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Nach ersten Informationen befand sich noch ein Rollstuhlfahrer in der betroffenen Wohnung, insgesamt waren elf Personen im Gebäude gemeldet. Außerdem wurde ein ausgelöster Rauchwarnmelder gehört.

Neben der Feuerwehr Visselhövede wurden auch die Feuerwehren Ottingen, Hiddingen-Schwitschen, Wittorf und Kirchwalsede sowie der Rettungsdienst vorsorglich alarmiert.

Nachdem die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich schnell heraus, dass es kein großer Wohnungsbrand war. Die Rauchentwicklung wurde durch einen brennenden Adventskranz auf einem Wohnzimmertisch verursacht. Weitere Einsatzkräfte waren nicht mehr erforderlich; die alarmierten Ortsfeuerwehren konnten ihre Anfahrt abbrechen.

Ein Team unter Atemschutz brachte den brennenden Adventskranz sofort nach draußen. Danach wurde die Wohnung mit einem Lüfter gelüftet. Der Rettungsdienst untersuchte den betroffenen Bewohner, der keine weitere medizinische Behandlung benötigte und in seiner Wohnung bleiben konnte.

Der Einsatzleiter betonte: „Nur wenige Sekunden später hätte das Sofa gebrannt.“ Dank des schnellen Eingreifens und insbesondere des ausgelösten Rauchwarnmelders konnte Schlimmeres verhindert werden.

Dieser Einsatz unterstreicht erneut die lebensrettende Bedeutung von Rauchwarnmeldern – besonders in der Advents- und Weihnachtszeit, in der Kerzen und offenes Feuer ein erhöhtes Brandrisiko darstellen.

Die Ursache des Brandes ist unklar.

Quelle: Presseportal

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