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Woche der Sicherheit: Polizei und Landeshauptstadt Hannover ziehen vorläufige Bilanz

Die Polizei und die Stadt Hannover haben mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt und zahlreiche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten festgestellt.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Während einer Aktionswoche zu den Themen „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ wurden in Hannover mehrere Tausend Kontrollen durchgeführt, bei denen zahlreiche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten festgestellt wurden. Die kontrollierten Bereiche umfassten Schulwegsicherheit/Elterntaxis, Leinenpflicht, Parkverstöße, Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars, Verkehrskontrollen, Tuning-Verstöße und illegale Beschäftigung.

Am Freitagmittag, dem 29.05.2026, zogen die Polizeidirektion und die Landeshauptstadt Hannover eine Zwischenbilanz der Aktionswoche, deren Kontrollen bis in die Abendstunden fortgesetzt werden sollten. Insgesamt wurden über 2.000 Kontrollen von Personen, Fahrzeugen, Gewerbeobjekten und Spielplätzen durchgeführt, bei denen zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet wurden.

Bis zum Freitagmittag wurden mehr als 1.200 Verfahren aufgrund verschiedener Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die häufigsten Verstöße waren Parkverstöße und Fehlverhalten im Straßenverkehr zwischen Radfahrenden und Fußgängern. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen, gefährliche Begegnungen von Fahrzeugen und Radfahrern sowie von Radfahrern untereinander führten zu Anzeigen. Rotlichtverstöße, Vorfahrtsverstöße und Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden ebenfalls geahndet.

Unter den 45 registrierten Straftaten waren Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz die häufigste Straftat. Auch Beleidigungen, Körperverletzungen, unerlaubter Drogenhandel sowie Besitz von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin wurden festgestellt. /ram, ms

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, wobei 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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