Drei Polizeibeamte und drei Ordner wurden leicht verletzt. 10 Anhänger von Werder Bremen vorläufig festgenommen.
Wolfsburg: Auseinandersetzungen bei Bundesligaspiel

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, Allerpark
21.03.2026
Am Samstagnachmittag kam es vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen zu Angriffen auf Ordner und gewaltsamen Angriffen auf Polizeibeamte. 10 Anhänger von Werder Bremen wurden vorübergehend festgenommen.
Ungefähr 45 Minuten vor Spielbeginn versuchte ein Gastfan nach der ersten Kontrolle im Zugangsbereich zum Gästeblock einen nicht zugelassenen Gegenstand ins Stadion zu schmuggeln. Als die Ordner ihn aufhielten, griffen Anhänger von Werder Bremen, die sich in diesem Bereich befanden, die Ordner massiv an. Dabei wurden drei Ordner verletzt. Anschließend wurden fünf Gästefans von den Ordnern festgehalten.
Die Polizeikräfte mussten zusätzlich in diesem Bereich eingreifen. Insgesamt kam es zu zehn vorübergehenden Festnahmen durch Polizeibeamte. Die Beamten mussten mehrmals unmittelbaren Zwang anwenden.
Bei gewaltsamen Angriffen auf Polizeibeamte wurden drei Beamte leicht verletzt, sind aber weiterhin einsatzfähig.
Zu weiteren verletzten Personen gibt es derzeit keine Informationen.
Die Bremer Fanszene entschied sich, den Gästeblock zu verlassen und verharrte auf der Treppe im Bereich des Ausgangs. Zu jeder Zeit war es ihnen möglich, den Gästeblock zu betreten, das Spiel zu verfolgen und/oder sich zu versorgen.
Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern, sicherten Einsatzkräfte zunächst den Bereich des Gästeausgangs. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die festgenommenen Personen freigelassen.
Nachdem die Einsatzkräfte den Ausgangsbereich verlassen hatten, entschied die Fanszene aus eigenem Antrieb, auf der Treppe zu bleiben.
Beim Verlassen des Stadiongeländes wurde auf dem Weg zum Hauptbahnhof ein Tatverdächtiger zu einem gewaltsamen Angriff erkannt. Die Person wurde von Einsatzkräften in der Gruppe vorübergehend festgenommen. Es wurde unmittelbarer Zwang angewendet. Zudem wurde die Fanszene kurzzeitig aufgehalten.
Nach der Feststellung der Personalien wurde der Tatverdächtige freigelassen und die Fanszene setzte ihren Weg zum Hauptbahnhof fort.
Strafverfahren wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch, gewaltsamen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand wurden eingeleitet.
Quelle: Presseportal








