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Wolfsburg: Einbruch in leerstehende Apotheke, Polizei dankt aufmerksamen Zeugen

Zeugen bemerkten Einbruch, alarmierten die Polizei. Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und gelobt für ihr Verhalten.

Foto: Depositphotos

Wolfsburg (ost)

Wolfsburg, Rothenfelder Straße

27.01.2026, 02.48 Uhr

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren auf frischer Tat ertappt, als sie in das Gebäude einer ungenutzten Apotheke in der Rothenfelder Straße eingedrungen waren.

Um 02.48 Uhr wurden Anwohner durch laute Geräusche geweckt. Beim Blick aus dem Fenster sahen sie zwei Personen, die durch eine Glastür in das Innere der Apotheke eindrangen, und alarmierten sofort die Polizei.

Die Polizisten bemerkten Licht in den Räumen und begannen, das Gebäude zu umstellen. Gleichzeitig flohen die Verdächtigen durch die Eingangstür ins Freie. Der 18-Jährige versuchte zunächst zu fliehen, wurde aber nach kurzer Strecke von den Polizisten eingeholt. Der 19-Jährige wurde direkt vor der Eingangstür festgenommen.

Beide Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie freigelassen.

Gegen die Verdächtigen wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei lobt das aufmerksame Verhalten der Zeugen, die den Einbruch bemerkten und sofort die Polizei informierten. Dadurch konnten die Verdächtigen auf frischer Tat erwischt und vorübergehend festgenommen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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