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Wolfsburg: Großkontrolle auf der B4

Polizeikontrolle auf Fahrtüchtigkeit mit Drogenverdacht führt zu Blutentnahmen und Strafverfahren

Foto: Depositphotos

Gifhorn, B4 (ost)

Am 26.05.2026, zwischen 9:00 und 14:00 Uhr, führten Polizisten der Polizeiinspektion Gifhorn Verkehrskontrollen an der Bundesstraße 4, in der Nähe eines Pendlerparkplatzes in Richtung Süden, durch. Etwa 80 Fahrzeuge und ihre Fahrer wurden überprüft, um die Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Bei den Kontrollen wurden fünf Fahrer im Alter von 28 bis 44 Jahren auffällig, was auf den Einfluss von Betäubungsmitteln hinwies. Nach geistigen und körperlichen Tests erhärtete sich der Verdacht, und es wurde in allen Fällen eine Blutentnahme durchgeführt, gefolgt von einem Fahrverbot. Drei der Fahrer waren so stark beeinflusst, dass sie strafrechtlich wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt wurden, während der vierte Fahrer unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs eines 44-jährigen Gifhorners wurden Betäubungsmittel gefunden und beschlagnahmt. Er wird zusätzlich wegen des unerlaubten Besitzes von Amphetaminen angezeigt. Die anderen beiden Fahrer zeigten weniger deutliche Anzeichen von Drogenkonsum und erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Die Polizeiinspektion Gifhorn wurde von den Diensthundeführern aus Wolfsburg unterstützt, die mit einem Drogenspürhund im Einsatz waren.

Ein weiterer Fahrer zog einen Anhänger ohne die erforderliche Fahrerlaubnis. Der 33-Jährige wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Da die Fahrt vom Arbeitgeber angeordnet wurde, erhält auch der Chef des Fahrers eine Anzeige. Der Anhänger musste aufgrund schwerwiegender technischer Mängel am Kontrollort stehen bleiben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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