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Wolfsburg: Niedersachsen-Derby am 20. März 2026

Bundespolizei verbietet Mitführen von gefährlichen Gegenständen in Zügen und Bahnhöfen während des Spiels Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig.

Foto: unsplash

Hannover (ost)

Wegen des Fußballspiels zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig hat die Bundespolizeidirektion Hannover eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von Glasflaschen / Glasbehältern sowie pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen in Zügen und Bahnhöfen verbietet.

Am 20. März 2026 gilt die Allgemeinverfügung in den Zeiträumen von a) 11:00 bis 18:30 Uhr und b) 20:00 bis 01:00 Uhr.

Der Geltungsbereich umfasst alle an- und abgehenden Zugverbindungen auf den Strecken der Deutschen Bahn AG in beide Richtungen:

Braunschweig Hbf – Lehrte – Hannover-Linden/Fischerhof – Hannover Hbf

Braunschweig Hbf – Hildesheim Hbf – Hannover Hbf

Braunschweig Hbf – Wolfsburg Hbf – Hannover Hbf

Dieses Verbot gilt auch für IC- und ICE-Verbindungen.

Zusätzlich umfasst die Verfügung die Fahrtstrecken der zusätzlichen Züge, die während des Spiels Hannover 96 – Eintracht Braunschweig eingesetzt werden, sowie alle Hauptbahnhöfe, Bahnhöfe, Unterwegsbahnhöfe und Haltepunkte entlang der genannten Strecken.

Alle Personen, die die Zugverbindungen auf den genannten Strecken nutzen, sowie Personen, die sich in den genannten Bahnhöfen aufhalten, unterliegen der Allgemeinverfügung.

Das Mitführen und Benutzen der genannten Gegenstände sowie von Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen ist untersagt.

Die Einhaltung des Verbots wird von der Bundespolizei überwacht. Bei Verstoß oder Weigerung kann ein Platzverweis für die betreffenden Zugverbindungen sowie ein Beförderungsausschluss durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen aufgrund der Gefährdung anderer Reisender gemäß § 5 Abs. 2 der Eisenbahn-Verkehrsordnung verhängt werden.

Weitere Details zur Verfügung sind der beigefügten Allgemeinverfügung zu entnehmen. Die Begründung für die Verfügung basiert auf der Gefahrenprognose.

Die Verfügung kann auch auf der Website der Bundespolizei (www.bundespolizei.de) eingesehen werden.

Bei möglichen Zusammenstößen der verschiedenen Fangruppen aufgrund der feindseligen Beziehung zwischen beiden Vereinen sind Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen und strafbare Handlungen wie Körperverletzungsdelikte nicht auszuschließen. Auch unbeteiligte Reisende könnten in diese Auseinandersetzungen verwickelt und möglicherweise verletzt werden. Die Bundespolizeidirektion Hannover will mit dem Mitnahmeverbot potenziell gefährliche Gegenstände ausschließen.

Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, äußert sich vor dem bevorstehenden Niedersachsen-Derby:

„Ich hoffe, dass bei der bevorstehenden Fußballspielbegegnung zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig der positive Trend im Fußballfanverkehr mit weniger gewaltsamen Ausschreitungen und Straftaten anhält. Die Bahnreisenden können auf die Bundespolizei in Hannover zählen. Unsere Einsatzleitung der Bundespolizeiinspektion Hannover ist gut vorbereitet und handlungsfähig. Wir werden Sicherheitsstörungen und gefährliche Gegenstände sowie Pyrotechnik auf den An- und Abreisewegen nicht tolerieren und bei Bedarf konsequent dagegen vorgehen. Zusätzlich arbeiten wir mit unseren Sicherheitspartnern zusammen, um gemeinsam für Sicherheit am Spieltag zu sorgen. Ich gehe davon aus, dass die beiden Vereine und alle Fans dazu beitragen werden, dass das Fußballspiel störungsfrei verläuft.“

Quelle: Presseportal

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