Ein 25-jähriger Fahrzeugführer flüchtete vor der Polizei nach einer Verkehrskontrolle in Wolfsburg bis in den Landkreis Uelzen, beging zahlreiche Verkehrsverstöße und verlor schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Wolfsburg: Verfolgungsjagd nach Verkehrskontrolle

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, Borsigstraße
03.10.2026, 18:04 – 18:47 Uhr
Ein Fahrer im Alter von 25 Jahren sollte am Samstagabend in der Borsigstraße in Wolfsburg von einem Streifenwagen kontrolliert werden, woraufhin er mit seinem Auto bis in den Landkreis Uelzen floh.
Zuerst meldete ein Zeuge eine Person in der Borsigstraße in Wolfsburg, die vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, bereits in ihrem Auto saß und bereit war loszufahren. Sofort begab sich eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Wolfsburg zum Einsatzort, wo sie auf den 25-jährigen Hamburger trafen. Die Beamten stellten schnell fest, dass der 25-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem waren an seinem VW Golf entstempelte Kennzeichen angebracht. Der 25-Jährige verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen unkooperativ gegenüber den Beamten. Als sie schließlich den Autoschlüssel sicherstellen wollten, rannte der Hamburger plötzlich los, stieg ins Auto ein und fuhr los. Weitere Funkstreifenwagen wurden sofort entsandt und folgten dem flüchtenden Golffahrer mit Sonder- und Wegerechten und ausreichendem Abstand zunächst durch das Stadtgebiet Wolfsburg in Richtung Vorsfelde und Rühen und schließlich über Wittingen in Richtung Uelzen. Dies wurde unter anderem durch einen Polizeihubschrauber sowie weitere Streifenwagen der Polizeiinspektionen Gifhorn und Lüneburg unterstützt. Während seiner Flucht beging der 25-Jährige verschiedene Verkehrsverstöße, insbesondere mit stark überhöhter Geschwindigkeit und dem mehrfachen Überfahren von Ampeln bei Rotlicht. In Wieren überfuhr der 25-jährige Golffahrer sogenannte Stop-Sticks, die zuvor von einer Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Uelzen ausgelegt worden waren. Dennoch setzte er seine Flucht vor der Polizei fort. Schließlich verlor der Hamburger im Bereich Wrestedt-Esterholz nach dem Durchfahren eines Kreisels die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in einem Graben. Er wurde leicht verletzt und vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt. Anschließend wurde der Beschuldigte zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen zur Polizeidienststelle in Wolfsburg gebracht. Im weiteren Verlauf wurde ihm im Klinikum Wolfsburg eine Blutprobe entnommen. Schließlich wurde er vor Ort entlassen. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Betrachtet man die Unfälle nach Ortslage, so ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








