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Wolfsburg: Verkehrsunfall zwischen E-Scooter und Linienbus

Ein 48-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde schwer verletzt, als er frontal mit einem Linienbus zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich auf der Heßlinger Straße in Wolfsburg.

Foto: Depositphotos

Wolfsburg (ost)

Wolfsburg, Zentrum, Heßlinger Straße

07.04.2026, 13.48 Uhr

Ein 48-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Heßlinger Straße am Dienstagmittag schwer verletzt, als er mit einem Linienbus frontal kollidierte. Der Linienbus fuhr aufgrund eines geplanten Stopps an einer Haltestelle mit niedriger Geschwindigkeit.

Nach aktuellen Ermittlungen und Zeugenaussagen fuhr der 48-Jährige mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Fahrtrichtung auf dem Fuß-/Radweg der Heßlinger Straße in Richtung St. Annen-Knoten. Zur gleichen Zeit fuhr ein 35-jähriger Pedelec-Fahrer auf dem Radweg stadteinwärts. Der E-Scooter-Fahrer wechselte vom Fuß- auf den Radweg, was zu einer Kollision mit dem Pedelec-Fahrer in der Nähe einer Schule führte. Der 48-Jährige wich nach rechts aus und prallte frontal gegen einen Linienbus, der die Heßlinger Straße in Richtung Bushaltestelle fuhr. Der 38-jährige Busfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, als er die Situation erkannte, konnte die Kollision jedoch nicht verhindern.

Der 48-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Klinikum Wolfsburg gebracht. Passanten leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Pedelec-Fahrer wurde leicht verletzt.

Der Busfahrer erlitt einen Schock. Durch das Bremsmanöver erlitten zwei Businsassen leichte Verletzungen.

Der E-Scooter war ein nicht zugelassenes Fahrzeug, das aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h nicht mehr als Elektrokleinstfahrzeug eingestuft werden kann. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurden verschiedene Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Unfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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