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Wremen: Wassereinbruch auf Krabbenkutter

Am Samstagmorgen kam es zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum eines Krabbenkutters im Hafen von Wremen. Eine Leine des Kutters geriet an der Pier fest, wodurch das Fahrzeug Wasser an Deck nahm.

Foto: unsplash

Brake (ost)

Am Samstagmorgen ereignete sich im Hafen von Wremen ein Wassereinbruch im Maschinenraum eines Krabbenkutters.

In der Nacht vom 04. auf den 05.09.2026 könnte eine Leine des Kutters an der Pier festgekommen sein. Durch den steigenden Wasserstand neigte sich das Schiff und nahm Wasser an Bord. Folglich gelangte über eine Luftleitung in der Nähe des Krabbenkochers eine große Menge Wasser in den Maschinenraum. Die alarmierte Feuerwehr pumpte den Raum leer. Dabei wurden etwa drei Kubikmeter ölhaltiges Wasser aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt. Es kam nicht zu einem Austritt von Betriebsstoffen ins Hafenbecken.

Der Kutter schwamm später wieder vollständig. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde lediglich ein Schaden an einem Stromerzeugungsaggregat festgestellt. Die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr erließ eine Festhalteverfügung für das Schiff. Diese bleibt bestehen, bis das Fahrzeug vollständig repariert ist oder die erforderliche Betriebssicherheit wiederhergestellt wurde.

Die Wasserschutzpolizei ist unter anderem für die polizeiliche Erfassung und Bearbeitung von Schiffsunfällen zuständig. Sie arbeitet eng mit den entsprechenden Fachbehörden zusammen. Dazu gehören vor allem die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr sowie bei relevanten Schiffsunfällen die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU). Das Ziel ist es, den Unfallhergang zu ermitteln, mögliche Verstöße zu überprüfen und die für die Sicherheit der Schifffahrt zuständigen Stellen frühzeitig einzubeziehen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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