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Wunstorf: Tätlicher Angriff und Widerstand am Bahnhof

Am Bahnhof Stadthagen griff eine alkoholisierte Frau Polizeibeamte an, wurde eingewiesen und leistete Widerstand. Sie verletzte sich und spuckte auf Rettungssanitäter.

Foto: unsplash

Stadthagen (ost)

Am Abend des Mittwochs (27.05.2026) ereignete sich am Bahnhof Stadthagen ein Polizeieinsatz aufgrund einer offensichtlich verwirrten und betrunkenen Person.

Um 21:38 Uhr wurde der Polizei über die Leitstelle gemeldet, dass eine Frau sich verdächtig am Bahnhof verhielt, teilweise auf der Straße lief und Passanten sowie Reisende belästigte.

Die Polizeibeamten trafen die spätere Beschuldigte, eine 36-jährige deutsche Staatsangehörige, auf Bahnsteig 3 an. Schon bei der Ansprache zur Feststellung ihrer Identität verhielt sich die Frau aggressiv, beleidigte die Beamten und weigerte sich, ihre Personalien anzugeben.

Aufgrund ihres deutlichen Alkoholisierungsgrades, ihres starken Schwankens und der Gefahr, dass sie auf die Gleise fallen könnte, wurde sie von den Beamten in die Bahnunterführung begleitet. Dort versuchte sie, sich durch unkontrollierte Schläge der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Um die Maßnahme durchzusetzen, mussten ihr Handschellen angelegt werden.

Später trat die Beschuldigte gegen das Bein einer 38-jährigen Polizeibeamtin. Die Beamtin blieb unverletzt und konnte ihren Dienst fortsetzen.

Daraufhin verlor die Frau das Gleichgewicht und fiel zu Boden, wobei sie eine Kopfverletzung erlitt. Während der Erstversorgung beleidigte und bedrohte sie weiterhin die Beamten und spuckte in Richtung eines Rettungssanitäters.

Zunächst weigerte sich die Frau, vor Ort medizinisch versorgt zu werden. Im Polizeigebäude wurde sie dann von einer Notärztin untersucht und ihre Kopfverletzung versorgt. Ein Atemalkoholtest um 22:34 Uhr ergab einen Wert von 3,25 Promille.

Aufgrund erheblicher psychischer Auffälligkeiten wurde eine Einweisung nach dem Niedersächsischen Psychisch-Kranken-Gesetz (PsychKG) durch die Notärztin veranlasst. Die Frau wurde dann unter polizeilicher Begleitung in die Psychiatrie des KRH Wunstorf gebracht.

Es wurden Strafverfahren unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2023 insgesamt 36058 Fälle registriert wurden, im Vergleich zu 35970 Fällen im Jahr 2022. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb ebenfalls ähnlich, wobei 33800 Fälle im Jahr 2023 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 25755 männlich, 3898 weiblich und 8584 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% der Gesamtzahl ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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