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Zernien: WhatsApp-Betrüger geben sich als Tochter aus

Polizei warnt vor neuer Masche: Betrug per WhatsApp durch angebliche Familienmitglieder, Schutzmaßnahmen werden empfohlen.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Lüneburg

Landkreis Lüneburg – „WhatsApp-Betrüger“ geben sich als Tochter aus – Geld überwiesen – Polizei mahnt und warnt vor bekannter Masche

Der Enkeltrick ist eine bekannte Betrugsform, die vor allem ältere Mitmenschen betrifft. Schon seit einiger Zeit nutzen die Täter auch WhatsApp, um ihre Opfer dazu zu bringen, Geld zu überweisen, indem sie sich als Töchter, Söhne und Enkel ausgeben. Die Polizei erklärt, wie man sich schützen kann. „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer.“: So oder so ähnlich beginnen die WhatsApp-Nachrichten, die von einer unbekannten Nummer verschickt werden. Der Gedanke an die eigene Tochter oder den Sohn veranlasst viele, auf die unbekannte Nummer zu antworten. Wie beim klassischen Enkeltrick am Telefon beginnen die Betrüger ihre Täuschung mit einer anonymen Anfrage. Dann weben sie ihre Geschichte weiter.

Bitte um Geld per WhatsApp

Die Kriminellen bitten im Namen einer Tochter, eines Sohnes oder eines anderen Familienmitglieds darum, die neue Nummer zu speichern – und um Geld. In einer aktuellen Masche per WhatsApp behaupten sie, dass Online-Banking auf dem neuen Handy nicht möglich sei. Sie bitten darum, einen Geldbetrag für sie zu überweisen. Es sei äußerst dringend. Immer mehr Fälle des sogenannten „Enkeltrick 2.0“ kommen ans Licht. Wie so oft überweisen die Opfer das geforderte Geld im Glauben, mit ihrem eigenen Kind oder Enkel zu kommunizieren. Die Polizei empfiehlt daher, bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummern besonders misstrauisch zu sein.

So schützen Sie sich vor Betrug per WhatsApp: Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab. Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger sollten immer misstrauisch machen und überprüft werden. Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes.

Geschädigte von „WhatsApp-Betrügern“ wurden am 30.03.26 auch ein älteres Ehepaar aus dem östlichen Landkreis Lüneburg. Auch diese hatten über WhatsApp von ihrer angeblichen Tochter eine WhatsApp-Nachricht erhalten, die behauptete, dass sie eine neue Telefonnummer habe. Anschließend wiesen die Eheleute zwei Überweisungen mit mehr als 3.000 Euro an, da die Tochter eine finanzielle Notlage vortäuschte. Die Polizei ermittelt und warnt …

Soderstorf, OT. Schwindebeck/Adendorf – Einbruch in Einfamilienhaus zur Tageszeit – keine Beute – „Machen Sie es Einbrechern schwer!“

In ein Einfamilienhaus im Kerelsweg in Schwindebeck brachen wahrscheinlich zwei Unbekannte in den Morgenstunden des 30.03.26 ein. Dabei nutzten die Täter vermutlich die Abwesenheit der Bewohner, drangen zwischen 09:30 und 12:30 Uhr gewaltsam ins Gebäude ein und sahen sich um. Beute konnten die Einbrecher vermutlich nicht machen. Es entstand ein Sachschaden von einigen hundert Euro.

Zu einem weiteren Einbruch in ein Wohnhaus in der Röntgenstraße kam es in den Morgenstunden des 30.03.26 zwischen 10:00 und 11:00 Uhr. Dort hatten die Täter eine Terrassentür aufgebrochen und Schmuck gestohlen. Es entstand ein Schaden von einigen hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

„Machen Sie es Einbrechern schwer!“

Vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Einbruchschutzberatung durch Ihr Präventionsteam der Polizei bei Ihnen vor Ort: praevention@pi-lg.polizei.niedersachsen.de Tel. 04131-607-2107

Weitere Tipps Ihrer Polizei:

Lüneburg – Einbrecher in Sportpark scheitert und flüchtet

In die Räumlichkeiten des Sportparks Am Wienebütteler Weg versuchte ein Unbekannter in den Nachtstunden zum 31.03.26 einzubrechen. Dabei löste der Eindringling gegen 03:00 Uhr Alarm aus und ergriff die Flucht. Es entstand geringer Sachschaden. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Reppenstedt – Container aufgebrochen – Werkzeug gestohlen

Einen Baucontainer brachen Unbekannte im Verlauf des Wochenendes zwischen dem 27. und 31.03.26 auf einer Baustelle Am Töpferofen auf. Die Täter konnten u.a. eine Flex und eine Wasserwaage mitnehmen. Es entstand ein Sachschaden von einigen hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Reppenstedt, Tel. 04131-24448-0, entgegen.

Lüneburg – nach Platzverweis/Hausverbot in Getränkemarkt gegen Pkw-Tür getreten

Einen „Platzverweis“/ Hausverbot sprach ein Mitarbeiter eines Getränkemarktes im Schnellenberger Weg einem Mann in den Mittagsstunden des 30.03.26 aufgrund seines Verhaltens aus. Der Mann rannte daraufhin gegen 12:00 Uhr wütend auf die Straße, so dass ein Fahrer eines Pkw VW Touran abbremsen musste. In der Folge trat der Unbekannte gegen den Kotflügel des Pkw und lief danach weg. Es entstand ein Sachschaden von gut 500 Euro. Die alarmierte Polizei konnte den Verursacher nicht mehr antreffen und ermittelt.

Lüchow-Dannenberg

Zernien – Einbruchsversuch scheitert

In der Nacht zum 31.03.2026 wurde versucht in eine Maschinenhalle in der Ortschaft Keddien einzubrechen. An einem Tor der Halle scheiterten die bislang unbekannten Personen mit Hebelversuchen. Ein Öffnen des Tores sowie ein Betreten der Halle fand nicht statt. Die Polizei hat Spuren vor Ort gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei Dannenberg, Tel. 05861-98576-0, entgegen.

Uelzen

Bad Bevensen – Erneuter Einbruch in Kiosk

Bereits zum dritten Mal binnen weniger Tagen kam es im Bahnhofsgebäude in Bad Bevensen zu einem Einbruch in einen Kiosk. In der Nacht zum 30.03.2026 wurde eine Glasscheibe eingeschlagen. Zu dem Diebesgut gehören Tabakwaren, Getränke und Snacks. Die Polizei geht inzwischen von einem Zusammenhang der Taten aus. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen OT Westerweyhe – Ermittlungen nach Einbrüchen in Westerweyhe

Der Uelzener Polizei wurden kürzlich zwei Einbrüche in der Ortschaft Westerweyhe angezeigt. Im Zeitraum vom 19.03.2026 bis zum 31.03.2026 wurde im Orchideenweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Dabei wurde das Fenster aufgehebelt und diverse Räume durchsucht. Es wurde Schmuck entwendet. In der Nacht zum 30.03.2026 kam es Am Stadtwald zu einem Einbruchsversuch bei dem die Terrassentür eines Einfamilienhauses eingeschlagen wurde. Ein Eindringen in das Wohnhaus fand nicht statt. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen – Mit E-Scooter gestürzt – kein Versicherungsschutz

Auf dem Herzogenplatz stürzte am 30.03.2026 gegen 18:50 Uhr eine 19 Jahre alte Frau mit ihrem E-Scooter zu Boden. Dabei verletzte sie sich am Knie und am Fuß. Sie wurde anschließend in ein Klinikum verbracht. Der benutzte E-Scooter verfügte über keinen vorgeschriebenen Versicherungsschutz. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an, wobei im Jahr 2023 insgesamt 7646 Fälle registriert wurden, im Vergleich zu 6510 Fällen im Jahr 2022. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 sank. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 176 relativ konstant, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 509 auf 434 zurückging. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert, insgesamt 27061.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

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