Zwei alkoholisierte Pedelec-Fahrer wurden schwer verletzt, einer mit 2,05 Promille und der andere mit 1,76 Promille. Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr.
Zeven: Alkoholisierter Pedelec-Fahrer verletzt, Unfall mit Alkoholeinfluss, Ermittlungen eingeleitet.

Rotenburg (Wümme) (ost)
++ Zwei betrunkene Pedelec-Fahrer schwer verletzt ++
Zeven/Rotenburg. In der späten Samstagnacht gegen 23:30 Uhr stürzte ein 40-jähriger Mann mit seinem Pedelec in der Scheeßeler Straße ohne äußere Einwirkung und verletzte sich schwer. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Mann betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab 2,05 Promille. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Nur kurze Zeit später, gegen 23:52 Uhr, ereignete sich ein ähnliches Ereignis: Ein 68-jähriger Pedelec-Fahrer geriet im Bereich Waffensener Dorfstraße/Am Lerchenkrug auf die Gleise eines Bahnübergangs, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Auch er erlitt Verletzungen. Ein Atemalkoholtest ergab 1,76 Promille. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
++ Unter Alkoholeinfluss und ohne gültigen Führerschein unterwegs ++
Zeven. Am Sonntagabend (ca. 20.33 Uhr) kontrollierten Polizisten in der Bahnhofstraße einen 40-jährigen Mercedes-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab 1,75 Promille. Außerdem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin: Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stellen eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Neben der Gefährdung für sich selbst drohen empfindliche Konsequenzen. Die Polizei im Landkreis Rotenburg (Wümme) führt weiterhin regelmäßige Kontrollen durch und ist besonders geschult, um Delikte dieser Art zu erkennen.
++ Einbruch in ein Einfamilienhaus ++
Wilstedt. Unbekannte Täter brachen zwischen dem 14.02.2026 und dem 21.02.2026 in der Holzschuhmacherstraße in ein Einfamilienhaus ein. Nach gewaltsamem Eindringen durchsuchten sie das Gebäude nach Wertsachen und stahlen Schmuck im Wert einer niedrigen vierstelligen Summe. Danach flüchteten sie unerkannt.
Personen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Zeven unter 04281/95920 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, mit 25.755 männlichen und 3.898 weiblichen Verdächtigen. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland verzeichnete (73.917), sind die Zahlen in Niedersachsen deutlich niedriger.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil der Unfälle mit 173.330 Fällen oder 81,86% aus. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








