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Zeven: Autobahn 1 Vorfall, Verkehrsstörung und Bedrohung mit Schusswaffe

Ein Audi bedrängt einen Mercedes-Fahrer auf der A1, eskaliert zu einer Bedrohung mit einer Schusswaffe in Elsdorf.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

Autobahn 1 / Reeßum / Elsdorf. Am Mittwoch, dem 21.01.2026, ereignete sich zwischen etwa 09:45 Uhr und 10:00 Uhr auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg zunächst eine Gefährdung des Straßenverkehrs und später eine Bedrohung mit einer Schusswaffe.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Friesland mit seinem Mercedes auf der A 1, als er zwischen den Ausfahrten Stuckenborstel und Bockel von einem dunkelgrauen Audi A4 mit niederländischem Kennzeichen bedrängt wurde. Das Auto war mit zwei Männern besetzt.

Der Audi fiel durch sein besonders rücksichtsloses Fahrverhalten auf, als der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h mehrmals über die Fahrspuren fuhr, mehrere Fahrzeuge überholte und den Mercedes-Fahrer zeitweise auf etwa 60 km/h abbremste.

Der 43-Jährige rief daraufhin den Polizeinotruf an und folgte dem Audi. An der Ausfahrt Elsdorf verließ der Audi die Autobahn und fuhr zunächst auf einen abgelegenen Feldweg und dann in ein Wohngebiet in Elsdorf. Der Mercedes-Fahrer folgte weiterhin dem Auto.

In der Straße Am Seefeld hielten beide Fahrzeuge an. Die beiden Insassen des Audi stiegen aus und näherten sich dem Wagen des 43-Jährigen. Während sie gestikulierten und verbal auf ihn einwirkten, zog einer der Männer plötzlich eine Schusswaffe und zielte auf das Opfer. Dieses entfernte sich sofort vom Ort. Die beiden unbekannten Täter flüchteten ebenfalls.

Eine sofortige Fahndung führte bisher nicht zur Identifizierung der Männer oder des Fahrzeugs.

Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:

Fahrer:

Beifahrer:

Weitere Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Audi-Fahrers gefährdet wurden oder Hinweise zu den Verdächtigen oder dem Fahrzeug haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Zeven unter 04281 / 95920 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was einem Anteil von 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle waren auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, führten lediglich zu Sachschäden, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Unfällen gab es 423 Todesopfer, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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