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Zeven: Bilanz zu Winterglätte im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Nach dem Wintereinbruch gab es 30 Verkehrsunfälle mit leichten Verletzungen und Sachschäden, hauptsächlich auf Kreisstraßen und der Autobahn 1.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

++ Bericht über winterliche Glätte im Landkreis Rotenburg (Wümme) ++

Rotenburg/W. Nach dem neuerlichen Wintereinbruch am Wochenende kam es gestern, am 26.01.2026, zu etwa 30 wetterbedingten Verkehrsunfällen im gesamten Kreisgebiet. Besonders betroffen waren Kreisstraßen sowie erneut die Autobahn 1.

In fünf Fällen wurden leichte Verletzungen bei den Beteiligten festgestellt. In den anderen Fällen entstanden nur Sachschäden. Einzelne Fahrzeuge rutschten von der Fahrbahn, gerieten in den Seitenraum oder stießen gegen Straßenbäume.

Die Polizei warnt weiterhin eindringlich davor, die Gefahren winterlicher Straßenverhältnisse zu unterschätzen, und fordert alle Verkehrsteilnehmer auf, ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen anzupassen.

++ Mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt ++

Scheeßel. Polizeibeamte aus Rotenburg führten am Montagabend gegen 18:00 Uhr eine Kontrolle an einem Pkw in der Bremer Straße durch. Während der Kontrolle bemerkten die Einsatzkräfte Anzeichen von Alkoholkonsum. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 28-jährigen Skoda-Fahrer einen Wert von 1,1 Promille. Zudem gab es Hinweise auf den Konsum von berauschenden Substanzen. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.

Scheeßel. Schon gegen 16:30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte aus Rotenburg einen weiteren Skoda in der Berliner Straße. Während der Kontrolle versuchte der 37-jährige Fahrer zunächst, einen Drogenschnelltest durch Manipulation der Probe zu beeinflussen. Der Betrugsversuch wurde erkannt, daher wurde ein weiterer Test durchgeführt. Dieser bestätigte den Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand.

Elsdorf. In der Bergstraße kontrollierten Beamte der Polizei Zeven am späten Montagabend den Ford eines 24-Jährigen. Dabei gab es Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, davon waren 25.755 männlich, 3.898 weiblich und 8.584 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle sind. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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