Fahrer ohne Fahrerlaubnis. Verfolgungsfahrt mit Mercedes endet nach Einsatz von „Stop-Sticks“ in Rotenburg. Fahrer festgenommen, Beifahrerin kooperiert.
Zeven: Verfolgungsfahrt endet nach Stop-Stick-Einsatz

Rotenburg (ost)
Polizeiverfolgung endet nach Verwendung von Stop-Sticks – Fahrer ohne Führerschein
Rotenburg/Sottrum. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereignete sich in den Gebieten Sottrum, Rotenburg und Gyhum eine längere Verfolgungsjagd mit einem Mercedes E-Klasse, dessen Fahrer einer Polizeikontrolle entkommen wollte.
Beamte der Autobahnpolizei Sittensen wurden gegen 23:00 Uhr in der Bremer Straße in Sottrum auf das Fahrzeug mit zwei Insassen aufmerksam. Da der Fahrer nicht auf die Anhaltesignale reagierte, beschleunigte er stark und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Zusätzliche Polizeikräfte aus Rotenburg und Zeven wurden hinzugezogen. Mehrmals versuchten die Beamten, das Fahrzeug mit Hilfe von „Stop-Sticks“ zu stoppen.
Auf der B71 in Gyhum durchbrach der Mercedes dann eine Sperre, wodurch zuerst ein Reifen beschädigt wurde. Dennoch setzte der Fahrer seine Flucht fort.
Ein weiterer Stop-Stick wurde schließlich im Luher Forst in Rotenburg eingesetzt. Dadurch wurden zwei weitere Reifen beschädigt. Trotz der Schäden setzte das Fahrzeug zunächst seine Fahrt fort.
Schließlich wurde der Mercedes auf der B75 gestoppt. Der 40-jährige Fahrer versuchte dann zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen. Die 42-jährige Beifahrerin blieb vor Ort und arbeitete mit den Einsatzkräften zusammen.
Bei den polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Gegen den Fahrer wurden unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








