Die Bundespolizei in Hannover ehrt einen Bundeswehrsoldaten und acht Mitarbeiter der DB Sicherheit GmbH für ihr entschlossenes Handeln bei einem Messerangriff im Hauptbahnhof.
Zivilcourageehrung in Hannover

Hannover (ost)
Die Bundespolizeidirektion Hannover dankte einem Bundeswehrsoldaten sowie acht Mitarbeitenden der DB Sicherheit GmbH für ihr entschlossenes Handeln am 26. März 2026 im Hauptbahnhof Hannover.
Ein Mann wurde im Personentunneln von hinten mit einem Messer angegriffen und verletzt. Einsatzkräfte der DB Sicherheit überwältigten den Täter umgehend und verhinderten weitere Angriffe. Zeitgleich leistete ein Bundeswehrsoldat vorbildlich Erste Hilfe gegenüber der verletzten Person. Der Geschädigte erlitt lediglich Schnittverletzungen an den Händen.
Im Rahmen eines Empfangs würdigten der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Herr Michael Schuol, sowie der Leiter der Bundespolizeiinspektion Hannover, Herr Martin Kröger, das entschlossene Handeln der DB Sicherheitskräfte und die Unterstützung durch den Soldaten. Auch die Vorgesetzten der Beteiligten nahmen an der Veranstaltung teil und schlossen sich der Anerkennung an.
Während der Übergabe der Urkunde und Danksagungen, würdigte Herr Michael Schuol das Handeln mit den Worten: „Für Ihren Mut und ihre Entschlossenheit spreche ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank und meine hohe Anerkennung aus, Sie haben in besonderer Weise gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig sich in Gefahr zu begeben, um noch Schlimmeres zu verhindern.“
Die Bundespolizeidirektion Hannover verweist im Zusammenhang mit der gezeigten Zivilcourage auf die polizeiliche Kriminalprävention sowie die Initiative „AKTION-TU-WAS“ (https://www.aktion-tu-was.de/ ) hin. Diese polizeiliche Initiative motiviert dazu, Zivilcourage zu zeigen und vermittelt anhand von sechs einfachen Regeln, wie jeder helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








