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Zwei Unfälle auf der A26 bei Horneburg

Am gestrigen Abend ereigneten sich zwei Unfälle auf der A26. In beiden Fällen wurden mehrere Personen leicht verletzt, darunter auch Polizeibeamte.

Foto: unsplash

Stade (ost)

Gestern Abend ereignete sich gegen 19:40 Uhr ein Unfall auf der A26.

Ein 50-jährige Frau aus Amt Neuhaus fuhr mit ihrem VW Caddy in Richtung Hamburg auf der rechten Fahrspur. Kurz vor der Ausfahrt Horneburg wollte sie auf die linke Überholspur wechseln. Ein 28-jähriger Harsefelder näherte sich von hinten auf der Überholspur mit seinem Audi. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste er stark bremsen, geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und kam quer auf den beiden Fahrspuren zum Stehen.

Der Harsefelder wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Ein Polizeiauto aus Stade wurde zur Unfallaufnahme geschickt. Aufgrund des quer stehenden Audis, der nicht mehr fahrbereit war, und der Spurenlage mussten beide Fahrspuren der A26 in Richtung Hamburg gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Standstreifen geleitet.

Um 21:08 Uhr näherte sich eine 45-jährige Frau aus Guderhandviertel dem Unfall und hielt mit ihrem Skoda Karoq auf der rechten Fahrspur an. Ein 23-jähriger Buxtehuder näherte sich von hinten mit seinem Seat Cupra. Aus unbekannten Gründen kollidierte er mit dem stehenden Skoda. Der Skoda drehte sich und wurde auf den Standstreifen geschleudert. Der Seat prallte nach links ab und kollidierte mit dem Polizeiauto.

Die Frau aus dem Skoda, der Mann aus dem Seat und die beiden Polizisten wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die A26 in Richtung Hamburg musste für die weitere Unfallaufnahme an der Unfallstelle vollständig gesperrt werden. Aufgrund der Beteiligung der Polizei wurde der Folgeunfall von der Polizei Buchholz aufgenommen.

Die Feuerwehrkräfte und Mitarbeiter der Straßenmeisterei unterstützten an der Unfallstelle. Eine Drohne der DLRG machte Luftaufnahmen für die Unfallaufnahme. Die Fahrbahn musste aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe von einer Spezialfirma gereinigt werden.

An den drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie waren alle nicht mehr fahrbereit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. 24.125 Unfälle ereigneten sich innerorts, was 11,39% entspricht. Außerorts, ohne Autobahnen, gab es 13.995 Unfälle, was 6,61% ausmacht. Auf Autobahnen ereigneten sich 3.672 Unfälle, was 1,73% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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