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Zwei Verkehrsunfälle in Bad Bederkesa und Hemmoor

Am Dienstagabend ereigneten sich zwei schwere Verkehrsunfälle in Bad Bederkesa und Hemmoor. In Bad Bederkesa übersah ein Gespann-Fahrer ein Überholmanöver, während in Hemmoor eine Frau beim Abbiegen einen Unfall verursachte.

20261006_Verkehrsunfall Bad Bederkesa
Foto: Presseportal.de

Cuxhaven (ost)

Geestland/Bad Bederkesa. Am Abend des Dienstags (06.10.2026) ereignete sich gegen 19:20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der L119 (Umgehungsstraße Bad Bederkesa). Ein 68-jähriger Mann aus Hipstedt fuhr mit seinem Ford in Richtung Fickmühlen und überholte ein landwirtschaftliches Fahrzeug. Der 57-jährige Fahrer des Gespanns aus Alfstedt wollte gleichzeitig nach links in die Birkenhofstraße abbiegen und übersah dabei das Überholmanöver.

Nach der Kollision überschlug sich der Ford und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen, der Autofahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Hemmoor. Gegen 20:20 Uhr kam es auf der B73 in Hemmoor zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW. Eine 57-jährige Frau aus Bülkau wollte mit ihrem Auto von der Schützenstraße auf die B73 abbiegen und übersah dabei aus unbekannten Gründen eine 52-jährige Hemmoorerin, die in Richtung Stade unterwegs war. Die Hemmoorerin wurde schwer verletzt. Ihre 19-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Das Auto der Unfallverursacherin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Es gab 1.665 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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