Ein 13-jähriger Junge fuhr grob verkehrswidrig von Wuppertal nach Essen. Er verursachte einen Unfall und versuchte zu flüchten.
13-Jähriger fährt Auto der Mutter von Wuppertal nach Essen und verursacht Unfall
Essen (ost)
45141 E.-Nordviertel:
Am Donnerstagabend (31. Juli) bemerkte ein Autofahrer einen Smart, der die Verkehrsregeln grob missachtete. Er rief die Polizei an und verfolgte das Auto durch die Innenstadt. Die Polizeibeamten, die vor Ort waren, stellten fest, dass der Fahrer ein 13-jähriger Junge war, der den Smart seiner Mutter fuhr.
Um 19:20 Uhr sah ein Fahrer eines VW in der Essener Innenstadt das auffällige Fahrverhalten eines vorausfahrenden Smarts. Als er in das Auto schaute, sah er ein Kind auf dem Fahrersitz. An der Kreuzung Viehofer Platz / Schützenbahn fuhr der Smart dann über eine rote Ampel und nutzte dabei die Busspur.
Der 24-jährige VW-Fahrer rief sofort die Polizei an und folgte dem Auto. In der Goldschmidtstraße bog der Smart in eine Sackgasse ab. Der Verfolger konnte das Auto dort blockieren. Kurz darauf traf die Polizei ein. Der Fahrer des Smarts versuchte mit seinem Auto zu fliehen und fuhr dabei sowohl gegen das Auto des VW-Fahrers als auch gegen ein geparktes Auto. Der 24-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt.
Der Fahrer des Smarts stieg aus und versuchte zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch wenige Meter entfernt von den Einsatzkräften festgehalten. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Fahrer erst 13 Jahre alt war und dass es sich um das Auto seiner Mutter handelte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben sie ihn den Erziehungsberechtigten.
Aufgrund seines Alters ist der Junge nicht strafmündig, jedoch wird gegen seine Mutter ermittelt, ob sie dem 13-Jährigen den Smart überlassen hat. /ruh
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)