Ein junger Mann wurde bei einer Konfrontation tödlich verletzt. Die Polizei sucht den flüchtigen Angreifer mit Hubschrauber und Diensthund.
20-jähriger Leverkusener erstochen in Schlebusch, Mordkommission ermittelt

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln haben folgende Mitteilung gemacht:
Am Dienstag (25. August) gegen 17 Uhr wurde ein 20-jähriger Leverkusener bei einer Auseinandersetzung in einem Grüngebiet an der Mülheimer Straße in Leverkusen-Schlebusch tödlich verletzt. Der vermutlich ebenfalls junge Angreifer soll in Richtung Dhünnbergstraße geflohen sein. Die Polizei ist mit etwa 20 Streifenwagen im Einsatz. Auch ein Diensthund und ein Hubschrauber sind an der Suche nach dem flüchtigen Angreifer beteiligt. Die Kripo Köln hat eine Mordkommission eingesetzt.
Ein Begleiter des Opfers alarmierte die Polizei. Laut seinen Angaben eskalierte eine zunächst verbale Konfrontation zu einem Angriff. Ein Notarzt brachte den Schwerverletzten unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus. Dort erlag der 20-Jährige seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen zu den Tatgeschehnissen und ihren Hintergründen dauern an. (cg/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








