Ein 23-Jähriger wurde auf dem Heimweg von zwei Männern bedroht und um seine Umhängetasche erleichtert. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung der Täter.
23-Jähriger ausgeraubt in Bonn-Tannenbusch

Bonn (ost)
In der Nacht vom Dienstag (07.04.2026) auf Mittwoch (08.04.2026) hat sich ein Zeuge gegen 00:20 Uhr bei der Leitstelle der Polizei in Bonn gemeldet und Informationen über Hilferufe in der Pommernstraße gegeben. Ein Streifenwagen der Bonner City-Wache wurde sofort zum angegebenen Ort geschickt. Dort trafen die Beamten auf einen 23-jährigen Mann, der behauptete, Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Geschädigte um 00:15 Uhr auf dem Weg nach Hause in der Oppelner Straße in Richtung Westpreußenstraße. Im Innenhof des Wohnkomplexes in der Westpreußenstraße trafen ihn dann zwei Männer, die unter Drohung mit einem Schlagstock und einer Schusswaffe die Herausgabe seiner Umhängetasche verlangten. Nachdem er die Tasche an die Verdächtigen übergeben hatte, liefen die beiden Unbekannten in Richtung Pommernstraße davon.
Die beiden Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
Verdächtige 1: männlich, etwa 16 – 18 Jahre alt, ungefähr 165 cm – 170 cm groß, trug eine schwarze Maske mit weißen Zähnen, gekleidet in dunkler Daunenjacke und schwarzer Hose
Verdächtige 2: männlich, etwa 16 – 18 Jahre alt, ungefähr 165 cm – 170 cm groß, trug einen gelb/weiß/schwarz karierten Schal, gekleidet in schwarzer Daunenjacke und Jeanshose
Das Kriminalkommissariat 14 der Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Informationen. Insbesondere Zeugen, die den Vorfall oder die Flucht der Verdächtigen beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk14.bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 verzeichnet wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen auf 75 und die nicht-deutschen auf 310. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








