Polizeikräfte stellten flüchtende Täterinnen. Rettungskräfte brachten drei Leichtverletzte mit Reizungen der Atemwege in Krankenhäuser.
260302-1: Ladendiebin setzte Pfefferspray ein

Wesseling (ost)
Die Polizei hat die flüchtenden Täterinnen festgenommen.
Am Freitagnachmittag (27. Februar) hat eine vermutliche Ladendiebin (27) in Wesseling mehrere Personen leicht verletzt, indem sie ein Pfefferspray einsetzte. Rettungskräfte brachten drei Personen (13w, 55m, 56w) mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus. Die Polizei konnte die flüchtige Haupttäterin und eine mutmaßliche Komplizin in der Nähe des Tatorts festnehmen.
Ersten Informationen zufolge hat ein Mitarbeiter (57) des Drogeriemarktes an der Flach-Fengler-Straße beobachtet, wie die beiden späteren Verdächtigen (24, 27) mehrere Artikel in eine Tasche steckten und den Laden ohne zu bezahlen verließen. Hinter der Kasse sprach der 57-Jährige eine der Diebinnen an. Diese zog ein Pfefferspray und sprühte es dem Mann ins Gesicht. Sie nutzte seine Desorientierung aus und floh.
Die alarmierten Polizeikräfte suchten sofort nach den Flüchtigen und trafen die beiden Frauen in der Bogenstraße an. Bei der Durchsuchung fanden die Beamtinnen neben den Drogerieartikeln weiteres potenzielles Diebesgut. Die Waren wurden sichergestellt und die Verdächtigen zur Identitätsfeststellung auf die Polizeiwache gebracht.
Die Rettungskräfte versorgten mehrere Personen im Drogeriemarkt, die über Atemwegsreizungen klagten. Drei Verletzte, darunter ein 13-jähriges Mädchen, wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 23 haben die Untersuchungen wegen des Verdachts auf räuberischen Diebstahl, einfachen Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Davon waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








