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40217 Düsseldorf: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Kriminalität sinkt, mehr Sexualdelikte, Minister Reul betont verbesserte Sicherheit in Nordrhein-Westfalen.

Foto: Depositphotos

40217 Düsseldorf (ost)

Nordrhein-Westfalen ist insgesamt wieder etwas sicherer geworden. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2025 hervor, die Minister des Innern Herbert Reul am Montag, 2. März 2026, vorgestellt hat. Die Polizei hat landesweit im vergangenen Jahr rund 1,36 Millionen Straftaten (2024: 1,4 Millionen) erfasst. Das ist ein Rückgang um drei Prozent zum Vorjahr (-41.680). Insgesamt konnten 53,7 Prozent aller Fälle (rund 729.000) aufgeklärt werden. Aus der Statistik geht auch hervor, dass insbesondere Gewalttaten, Diebstahl und Einbruch rückläufig sind. Auch die Kinder- und Jugendkriminalität ist leicht gesunken. Gleichzeitig wurden mehr Sexualstraftaten sowie mehr Tötungsdelikte erfasst. Insgesamt sind 2025 mehr als 324.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen Opfer einer Straftat geworden.

Minister Herbert Reul: „In Nordrhein-Westfalen lebt es sich wieder ein Stück sicherer. Das ist eine gute Nachricht. In einem Land mit über 18 Millionen Menschen und mit mehr Großstädten als nirgends sonst, wird es immer Kriminalität geben. Aber im Vergleich zu 2016 stehen wir heute deutlich besser da. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer Entscheidungen und harter Arbeit. Sicherheit entsteht nicht auf dem Reißbrett in Ministeriumsstuben, sondern auf den Straßen, in den Wachen und bei der Kripo. Also da, wo unsere Polizistinnen und Polizisten jeden Tag die Ärmel hochkrempeln und anpacken. Dafür sage ich Danke.“

Die Gewaltdelikte sind im Jahr 2025 um 1,8 Prozent auf rund 159.000 Fälle zurückgegangen. Ein Großteil davon entfällt auf einfache Körperverletzungen mit knapp 105.000 Fällen. Insgesamt wurden rund 39.000 Fälle der gefährlichen und schweren Körperverletzung erfasst (-3,1 Prozent). Die Aufklärungsquote bei den Gewaltdelikten liegt bei 84 Prozent. Bei der Straßenkriminalität ist die Entwicklung ähnlich: Die Polizei registrierte etwa 308.000 Fälle und damit ein Minus von vier Prozent gegenüber dem Jahr 2024 mit rund 322.000 Fällen. Die Zahl der Raubdelikte sank um 6,4 Prozent auf rund 11.000 Fälle und liegt damit deutlich unter dem Niveau von 2016.

Die Messerkriminalität bleibt trotz eines leichten Rückgangs ein Dauerthema. Im Jahr 2025 kam in fast 7.200 Fällen ein Messer als Tatmittel zum Einsatz. Das ist ein Rückgang um etwa 1,5 Prozent im Vergleich zu 2024. In der Statistik 2024 war noch ein Anstieg von rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr registriert worden. Die Polizei erfasste im Jahr 2025 rund 9.000 Opfer von Messertaten. 49 Menschen wurden durch Messerangriffe getötet. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 508 Fälle von Mord und Totschlag und damit 29 Fälle mehr als 2024. 348 dieser Taten blieben Versuche, 130 Menschen sind verstorben. 93 Prozent aller Fälle von Mord und Totschlag wurden aufgeklärt. Der Anstieg bei diesen Fällen insgesamt ist auf den Anstieg der Fälle von rund 12 Prozent bei Totschlag zurückzuführen, während 4 Prozent weniger Mordfälle im Vergleich zum Vorjahr erfasst wurden. Es wurden sechs Menschen (52) weniger ermordert als im Jahr 2024 (58).

Minister Reul erklärt: „Unsere Straßen und Plätze sind sicherer geworden. Bei Gewaltdelikten sehen wir eine leichte Entspannung, aber keinen Grund aufzuatmen. Bei Mord und Totschlag gilt: Jede Tat ist eine zu viel. Fast alle Fälle werden aufgeklärt, doch das Leid der Hinterbliebenen bleibt. Auch bei der Messerkriminalität gebe ich keine Entwarnung. Ein Messer ist kein Statussymbol, sondern eine Waffe. Und Waffen gehören nicht in die Hosentasche.“

Im Jahr 2025 wurden rund 500.000 Diebstähle erfasst, was etwa 37 Prozent aller Straftaten entspricht. Beim Ladendiebstahl verzeichnete die Polizei ein Minus von acht Prozent auf etwa 92.000 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Deliktsbereich bei über 90 Prozent, weil Täterinnen und Täter häufig direkt im Laden auffallen. Beim Wohnungseinbruch zeigt sich erstmals seit dem Jahr 2021 wieder ein rückläufiger Trend. Die Zahl der Fälle ging um drei Prozent auf rund 27.500 zurück. Im Jahr 2016 lag die Zahl noch bei mehr als 52.000 Fällen. Beim Taschendiebstahl ist ein Rückgang um elf Prozent zu verzeichnen, was etwa 4.400 Fällen weniger zum Vorjahr entspricht.

Minister Reul erklärt: „Ein Drittel aller Straftaten sind Diebstähle und trotzdem gehen Einbruch und Stehlen zurück. Mehr Homeoffice, bessere Sicherungstechnik und gestiegene Aufmerksamkeit für die eigenen Wertsachen machen es Tätern spürbar schwerer.“

Die Polizei konnte insgesamt rund 479.000 Tatverdächtige ermitteln, was einem Rückgang um drei Prozent entspricht. Etwa 460.000 Tatverdächtige wurden bei den Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße erfasst. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Tatverdächtigen insgesamt – bei Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße – ist ebenfalls gesunken. Er liegt aber mit rund 35 Prozent (163.000) weiterhin deutlich über deren Bevölkerungsanteil von etwa 16 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Besonders hoch ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Mord und Totschlag mit rund 50 Prozent, beim Raub mit 48 Prozent, beim Wohnungseinbruch mit 50 Prozent sowie beim Ladendiebstahl mit 49,5 Prozent.

Minister Reul erklärt: „Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist leicht gesunken, liegt aber weiter deutlich über ihrem Bevölkerungsanteil. Wer dauerhaft hier lebt, muss nach unseren Regeln spielen. Wer das nicht kann oder will, spürt die volle Härte unseres Rechtsstaates.“

Bei der Kinder- und Jugendkriminalität zeigen die Zahlen einen leichten Rückgang bei den Fällen unter Beteiligung mindestens einer tatverdächtigen Person unter 21 Jahren (-7 Prozent). Im Jahr 2025 waren mehr als 21.000 Kinder tatverdächtig, das sind etwa 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Jugendlichen verzeichnet die Statistik einen deutlichen Rückgang: Rund 40.000 Jugendliche waren tatverdächtig, fast acht Prozent weniger als 2024 mit 44.000 Tatverdächtigen. Häufig geht es um Ladendiebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung oder Beleidigung.

Minister Reul betont: „Das zweite Jahr in Folge sinken die Zahlen bei Kinder- und Jugendkriminalität. Das ist kein Grund zum Aufatmen. Wir sehen immer wieder schwere Gewalttaten von sehr jungen Menschen. Wenn sich Familie, Schule und Gesellschaft nicht kümmern, kümmert sich irgendwann die Polizei. Und dann ist es meist zu spät.“

Gestiegen sind die Sexualdelikte. Die Zahl der registrierten Fälle nahm um 5,2 Prozent zu. Im Vergleich zu 2019 haben sich die Fallzahlen von damals rund 15.000 auf heute über 32.000 mehr als verdoppelt. Die Zahl der Vergewaltigungen stieg um 8,5 Prozent. Im Jahr 2025 wurden 3.784 Menschen Opfer dieser Taten. Rund ein Drittel der Vergewaltigungen geschah innerhalb von Ehe oder Partnerschaft. Die Polizei klärte vier von fünf Fällen auf. Die registrierten Fälle häuslicher Gewalt sind im Jahr 2025 leicht um 0,8 Prozent gestiegen, auf rund 62.000 Taten. 59 Menschen starben durch Gewalt ihres Partners oder eines Familienmitglieds.

Minister Reul: „Bei den Sexualdelikten sehen wir eine Entwicklung, die niemand wegdiskutieren kann. Es passiert mehr, aber es wird auch mehr angezeigt. Was früher verschwiegen wurde, wird heute gemeldet, und das ist gut so. Ein Übergriff ist kein Missverständnis und kein Flirt. Ein Übergriff ist ein Übergriff. Niemand muss so etwas ertragen.“

Im Bereich sexueller Missbrauch von Kindern setzt sich ein Anstieg fort. Die Polizei registrierte ein Plus von 2,7 Prozent auf mehr als 4.500 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt bei etwa 83 Prozent. Auch die Fallzahlen bei Kinderpornografie steigen weiter. In diesem Deliktsfeld verzeichnete die Polizei ein Plus von neun Prozent auf mehr als 9.800 Fälle. Im Sechs-Jahres-Vergleich haben sich die Zahlen verdoppelt. Besorgniserregend ist der Blick auf die Tatverdächtigen: Von rund 7.700 ermittelten Personen waren mehr als 20 Prozent Kinder und rund 22 Prozent Jugendliche.

Minister Reul sagt: „Beim sexuellen Missbrauch von Kindern und bei Kinderpornografie steigen die Zahlen weiter. Das ist zutiefst besorgniserregend, aber in Teilen auch erklärbar. Wir haben viel Personal in die Ermittlungen gesteckt, arbeiten eng mit den USA zusammen und nutzen die gesetzlichen Möglichkeiten bei Künstlicher Intelligenz, damit diese Taten überhaupt ans Licht kommen. Wer in diesem Bereich tief wühlt, findet auch mehr. Gleichzeitig sehen wir Kinder und Jugendliche unter den Tatverdächtigen, die Videos weiterleiten, weil alle das machen oder weil sie besonders mutig sein wollen. Vielen ist nicht klar, dass sie sich damit strafbar machen. Wir müssen unsere Kinder medienkompetent machen oder den Zugang zu solchen Sachen beschränken. Zusehen ist keine Option.“

In der Rauschgiftkriminalität ist insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen, insbesondere im Bereich Cannabis nach der gesetzlichen Neuregelung im April 2024. Im Jahr 2025 wurden nur noch rund 35.000 Fälle von Rauschgiftkriminalität erfasst, ein Minus von 28 Prozent. Gegenläufig ist die Entwicklung bei Kokain einschließlich Crack. Hier registrierte die Polizei ein Plus von 17 Prozent auf etwa 7.500 Fälle. Im Acht-Jahres-Vergleich entspricht dies einem Anstieg von mehr als 80 Prozent.

Auch im Bereich Cybercrime sind die Zahlen rückläufig: Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 55.000 Inlands- und Auslandstaten registriert, ein Rückgang um rund sechs Prozent. Meist handelt es sich um Computerbetrug, Datenklau oder Manipulationen im Netz. Die bekannte Schadenssumme liegt bei rund 100 Millionen Euro. Entgegen der rückläufigen Entwicklung im Bereich Cybercrime, bleibt die Anzahl der rund 100.000 Straftaten mit dem Tatmittel Internet, also beispielsweise der „klassische“ Betrug im Internet, weitestgehend unverändert.

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 871-01.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums des Innern, Telefon 0211 871-1111.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

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Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren im Jahr 2022 2.344 Männer, 445 Frauen und 1.196 Nicht-Deutsche, während es im Jahr 2023 2.614 Männer, 455 Frauen und 1.451 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, ist Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen dennoch stark betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Im selben Zeitraum stieg die Anzahl der gelösten Fälle von 1.980 auf 2.725. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 1.633 auf 1.897, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 auf 1.520 anstieg. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen war die Region, die die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnete, im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 männliche und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, darunter 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich auf 18.722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg jedoch von 6623 auf 7062. Von den Verdächtigen waren 4478 männlich, 2145 weiblich und 2072 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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