Eine Betrügerin erlangte Zugang zum Konto und buchte Geld ab. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
86-jähriger Jüchener betroffen von Betrug über Fernzugriff

Jüchen (ost)
Am Freitag (10.04) wurde ein 86-jähriger Jüchener gegen 15 Uhr von einer angeblichen Bankangestellten angerufen. Diese behauptete, dass es zu ungewöhnlichen Vorgängen auf dem Konto des Seniors gekommen sei und man nun über Fernzugriff auf das Online-Banking zugreifen wolle, um weitere Abbuchungen zu stoppen. Nach ersten Untersuchungen überwies die Verdächtige zwei Beträge vom Konto des Jücheners. Der Senior bemerkte einen Tag später den Betrug und erstattete Anzeige.
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 12 aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2072 auf 2159. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland mit 22125 Fällen registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








