Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

87 km/h durch Menden: Fahrverbot

Ein Autofahrer in Menden wurde mit 87 km/h in einer 50 km/h-Zone erwischt. Das führt zu einem Fahrverbot, mindestens 260 Euro Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg.

Foto: unsplash

Menden (ost)

Am Montag wurde von der Polizei ein Auto erfasst, das mit 87 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h innerorts über die Berliner Straße fuhr.

Zwischen 12.45 und 17.30 Uhr wurden von der ESO-Messeinheit der Polizei dort 1400 Fahrzeuge erfasst. Von diesen waren 121 zu schnell. In 13 Fällen wird es zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige kommen. Ein Autofahrer mit MK-Kennzeichen muss mit einem Fahrverbot rechnen: Er passierte den Messpunkt mit 87 km/h. Selbst nach Abzug der Toleranzwerte wird es zu einer Geldstrafe von mindestens 260 Euro und zwei Punkten in Flensburg kommen.

Die Polizei warnt weiterhin: Fahrerinnen und Fahrer sollten nicht so sehr mögliche Geldstrafen fürchten, sondern vielmehr die Konsequenzen von Raserei. Zu hohe Geschwindigkeiten sind eine der Hauptursachen für schwerste Unfälle. Regennasse Straßen verlängern Bremswege, sodass die maximal erlaubte Geschwindigkeit bereits zu hoch sein kann. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24