Eine ältere Frau wurde um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Ein Unbekannter holte das Geld ab, nachdem sie von einem vermeintlichen Rechtsanwalt angerufen wurde.
Aachen: 98-Jährige übergibt fünfstelligen Geldbetrag an Unbekannten

Aachen (ost)
Eine ältere Dame wurde am Montagabend (16.02.26) um eine beträchtliche Summe Geld betrogen: um all ihre Ersparnisse.
Die 98-jährige Frau, die in der Nähe der Jülicher Straße lebt, erhielt gegen 19:45 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Rechtsanwalt, der behauptete, dass ihr Sohn in einen schweren Autounfall verwickelt sei. Er und ein Kind seien jetzt im Krankenhaus. Die Frau müsse nun Geld bezahlen.
Nur kurze Zeit später kam ein Unbekannter an der Wohnungstür der Frau vorbei und nahm einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag entgegen. Die Tochter der Frau alarmierte die Polizei etwa eine Stunde später. Eine sofortige Nahbereichsfahndung blieb jedoch erfolglos.
Die Polizei Aachen warnt erneut und nachdrücklich vor dieser hinterhältigen Telefonbetrugsmasche. Unbekannte geben sich als Polizisten, Anwälte oder Richter aus und berichten von einem schweren oder gar tödlichen Unfall eines nahen Verwandten. Unter emotionalen Druck setzen sie hohe Geldbeträge ein, um eine angebliche Haftstrafe zu vermeiden. Die Täter üben gezielt Druck auf ihre Opfer aus und spielen mit Angst und Panik.
Unser Tipp: Bleiben Sie gelassen. Legen Sie auf. Überprüfen Sie die Informationen durch einen direkten Anruf bei Ihren Verwandten. Informieren Sie dann die Polizei unter 110.
Sprechen Sie mit Familie, Freunden und Bekannten über diese Betrugsmasche: Aufklärung ist der beste Schutz vor Betrug. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








