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Aachen: Angriffe mit Pyrotechnik auf Polizisten

Nach Angriffen auf Polizeibeamte aus einer mutmaßlichen Versammlung heraus, wurde in der Nacht das autonome Zentrum an der Hackländerstraße in Aachen durch die Polizei durchsucht. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen in dem Fall wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs und des besonders schweren Landfriedensbruchs aufgenommen.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Nach einem Angriff auf Polizeibeamte aus einer vermeintlichen Versammlung wurde das autonome Zentrum an der Hackländerstraße in Aachen in der Nacht von der Polizei durchsucht. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff und besonders schweren Landfriedensbruch aufgenommen.

Am Sonntagabend (06.09.2026) wurde der Polizei gegen 20:45 Uhr eine größere Gruppe von Personen im Bereich des Elisenbrunnens gemeldet. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte etwa 150-200 Personen fest, die an einer nicht angemeldeten Versammlung teilnahmen. Es wurden Fahnen der Antifa sowie entsprechende Banner und Schilder gesehen. Ersten Erkenntnissen zufolge waren etwa 15 vermummte Personen unter den Teilnehmern.

Die Gruppe von etwa 200 Personen bewegte sich dann in Richtung des Autonomen Zentrums an der Hackländerstraße. Während des Marsches wurden Polizistinnen und Polizisten gezielt mit pyrotechnischen Gegenständen aus der Gruppe heraus attackiert.

Nachdem sich mehrere Personen, darunter vermummte Tatverdächtige, in das Autonome Zentrum an der Hackländerstraße geflüchtet hatten, wurde das Gebäude von der Polizei umstellt. Nach Ankündigung der Maßnahmen durch Lautsprecherdurchsagen durchsuchten zahlreiche Einsatzkräfte die Räumlichkeiten des autonomen Zentrums. Dort wurden mehrere Personen angetroffen, deren Identität festgestellt wurde. Einige dieser Personen wurden zur Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung zum Polizeipräsidium gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Es wurde niemand festgenommen. Nach aktuellen Informationen wurde niemand verletzt.

Nach Abschluss der Identitätsfeststellung schlossen sich mehrere Personen vor dem Autonomen Zentrum zu einer spontanen Versammlung in der Hackländerstraße zusammen.

In diesem Zusammenhang betont die Polizei Aachen erneut: Solange Versammlungen friedlich und gewaltfrei sind, schützt die Polizei Aachen im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, unabhängig von der politischen Meinung. Straftaten und Verstöße gegen das Versammlungsrecht werden jedoch konsequent verfolgt. (kg)

Quelle: Presseportal

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